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Spoofing
Spoofing bezeichnet in der IT verschiedene Täuschungsversuche zur Verschleierung der eigenen Identität. So täuschen beispielsweise Internetkriminelle vor, autorisierte Benutzer zu sein, indem sie IP-Absenderadressen manipulieren (IP-Spoofing).

Definition

IP-Spoofing zählt zu den so genannten Man-in-the-Middle-Attacken. Angreifer versenden dabei IP-Pakete mit gefälschten Quell-IP-Adressen, denen der angegriffene Rechner vertraut. Dadurch verbergen sie ihre Identität und erhalten gleichzeitig Zugriff auf einen geschützten Rechner. Es gibt wenige Mechanismen, die IP-Adressen verschlüsseln oder vor Manipulation schützen können. Damit das Eindringen in ein System per IP-Spoofing gelingt, muss das System jedoch zusätzliche Sicherheitslücken aufweisen.

Anti-Spoofing

Maßnahmen gegen Spoofing, die den Missbrauch von IP-Adressen verhindern wollen, nennt man Anti-Spoofing. Auf Router-Ebene lässt sich beispielsweise ein Netzwerk so konfigurieren, dass es Pakete aus dem Internet abweist, die angeblich von einer lokalen Adresse stammen. Darüber hinaus bieten Firewalls mit Anti-Spoofing Funktionalität die Möglichkeit, bestimmten Netzwerk-Schnittstellen bestimmte IP-Adressen und Netze zuordnen zu können. Der Internet-Schnittstelle werden dann automatisch alle IP-Adressen außer den anderweitig genutzten zugeordnet. IP-Pakete, die an einer falschen Schnittstelle ankommen, werden protokolliert und verworfen.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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