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Rauchmelder
Rauchmelder registrieren frühzeitig eine Rauchentwicklung in Innenräumen und warnen die Bewohner durch ein lautes Alarmsignal bei einem entstehenden Brand.

Sinn und Zweck

Die meisten Menschen sterben bei einem Brand nicht durch das Feuer, sondern durch eine Rauchvergiftung – schon wenige Atemzüge des sehr giftigen Rauchs können tödlich sein. Zwei Drittel aller Brandopfer ersticken zudem nachts im Schlaf an den giftigen Dämpfen, ohne den Brand überhaupt zu bemerken. Rauchmelder warnen die Bewohner bei Rauchentwicklung durch einen lauten Ton, so dass man sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.

Funktionsweise

Batteriebetriebene Rauchmelder für Privatwohnungen sind meist optische Rauchmelder. Sie messen die Rauchkonzentration mithilfe optischer Sensoren. Tritt Rauch in die Messkammer ein, werden innerhalb des Rauchmelders ausgesendete Lichtstrahlen durch den Rauch abgelenkt und treffen auf eine installierte Linse. Sie löst den Alarm aus. Rauchmelder können einfach nachgerüstet werden und sind leicht zu installieren. Empfohlen werden Rauchmelder, die mindestens der DIN-Norm DIN EN 14604 entsprechen. Diese geben etwa 30 Tage, bevor die Batterie ausgewechselt werden muss, einen Signalton ab. Es gibt auch Rauchmelder mit Langzeitbatterien, die bis zu zehn Jahre halten oder Geräte mit Funkvernetzung. Rauchmelder sollten regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob sie noch funktionstüchtig sind. Dies kann man mithilfe eines Testknopfs prüfen. Nach etwa zehn Jahren sollten Rauchmelder durch neue ersetzt werden.

Installation

In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder für Wohnungen mittlerweile Pflicht, da sie ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes sind. Zuständig für den Einbau ist in der Regel der Eigentümer, zur Wartung kann aber auch der Mieter verpflichtet sein. Verpflichtend sind Rauchmelder in allen Schlafräumen sowie Fluren. Um jedoch einen optimalen Schutz zu erreichen, wird empfohlen, Rauchmelder in jedem Raum des Hauses oder der Wohnung zu installieren, auch im Keller und im Dachgeschoss. Für Küche und Bad sind die gängigen Rauchmelder wegen der Rauch- und Dampfentwicklung in diesen Räumen nicht geeignet – hier können aber Speziallösungen wie etwa Hitzemelder zum Einsatz kommen.

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