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Feuerwehr
Die Feuerwehr ist für die Bekämpfung von Bränden zuständig. Sie hilft aber auch bei Unfällen, Überschwemmungen oder anderen Unglücken und Katastrophen. Ihr Ziel ist der Schutz und die Rettung von Menschen, Tieren und Sachgütern.

Berufsfeuerwehr

Die Feuerwehr ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert – zu erreichen ist sie einheitlich über die Notrufnummer 112. Die Berufsfeuerwehr besteht ausschließlich aus hauptamtlich Beschäftigten und ist je nach Größe des Einsatzgebiets auf einer oder mehreren Feuerwachen stationiert. Insgesamt gibt es in Deutschland 107 Berufsfeuerwehren mit 28.000 Berufsfeuerwehrleuten. Auf den Wachen stehen Löschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Einsatzleitwagen sowie in vielen Bundesländern auch Rettungsdienst-Fahrzeuge zur Verfügung. Hinzu kommen zum Teil Fahrzeuge für spezielle Einsätze wie Gefahrstoff- oder Wasserrettungszüge. Neben dem aktiven Brand- und Katastrophenschutz ist die Berufsfeuerwehr beispielsweise auch an Baugenehmigungen oder Brandschutzbegehungen beteiligt oder im Rahmen der Brandschutzerziehung tätig.

Freiwillige Feuerwehr

Die Brandbekämpfung in Deutschland wird maßgeblich von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen – ihr gehören mehr als eine Million Menschen an. Sie unterstützt außerdem die Berufsfeuerwehr, indem sie deren Einsatzkräfte ergänzt oder bei Großlagen ablöst. Ihre Mitglieder arbeiten hauptsächlich ehrenamtlich, es gibt aber auch hauptamtlich Beschäftigte. Um Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu werden, muss man unter anderem seine geistige, charakterliche und körperliche Eignung nachweisen sowie mindestens 16, in manchen Bundesländern 18 Jahre alt sein. Ein Bereich der Freiwilligen Feuerwehr ist die Jugendfeuerwehr. Diese hat deutschlandweit rund 245.000 Mitglieder.

Werkfeuerwehr

Neben Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gibt es in Deutschland auch Werkfeuerwehren. Diese sind nicht öffentlich, aber staatlich anerkannt und werden etwa in großen Industrieanlagen oder an Flughäfen eingesetzt. Sie sind auf ihren jeweiligen Einsatzort spezialisiert, beispielsweise auf das Löschen von Flugzeugbränden oder chemischer Anlagen. In Deutschland sind etwa 33.000 Menschen bei einer Werkfeuerwehr tätig.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.