Sie sind hier >  /  
Personenschaden
Als Personenschaden bezeichnet man die Verletzung, gesundheitliche Beeinträchtigung oder den Tod einer Person bei einem Verkehrs- oder Arbeitsplatzunfall.

Personenschaden bei Verkehrsunfällen

Es gibt ein großes Spektrum an Personenschäden, die durch Unfälle im Straßenverkehr herbeigeführt werden: angefangen bei einer kleineren Verletzung bis hin zum Tode eines Menschen. Erfreulicherweise ist die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden in den letzten Jahren gesunken: Während es im Jahr 2006 noch rund 328.000 Unfälle mit Personenschaden gab, hat sich die Anzahl im Jahr 2014 auf rund 302.000 Fälle reduziert. Auch im Zugverkehr können Personenschäden entstehen, etwa durch tragische Unfälle auf Bahngleisen oder Schienensuizide.

Rechtsgrundlage

Kommt es bei einem Verkehrsunfall zu Personenschäden, so ist der Unfallverursacher dazu verpflichtet, Schadensersatz zu leisten. Dieser kann in verschiedenen Formen gegeben sein:

  • Ersatz Haushaltsführungsschaden
  • Heilbehandlungskosten
  • Pflegekosten
  • Verdienstausfall
  • Zuzahlung zu Medikamenten

Außerdem hat der Geschädigte das Recht, Schmerzensgeld vom Schädiger zu verlangen, dessen Höhe individuell nach der Schwere der Beeinträchtigung festgelegt wird.

Personenschaden bei Arbeitsplatzunfällen

Auch am Arbeitsplatz können sich Personen verletzen oder gesundheitlichen Schaden nehmen. Grundsätzlich greift bei einem Arbeitsunfall die kollektive Haftung aller Arbeitgeber durch die gesetzliche Unfallversicherung. Im Normalfall ist der Arbeitgeber gegenüber den Arbeitnehmern von einer Haftung für Personenschäden befreit. Der verletzte Arbeitnehmer hat dann in der Regel nur einen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der Arbeitgeber bei einem Arbeitsunfall eines Mitarbeiters persönlich haftet. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Arbeitgeber bestimmte Arbeitsschutzvorkehrungen unterlässt, obwohl er weiß, dass sie zur Vermeidung von Betriebsunfällen erforderlich sind.

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Beliebte Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.