Sie sind hier >  /  
Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet hauptsächlich Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verstoßen oder die Sicherheit des Landes gefährden. Außerdem betreibt es Spionagebekämpfung.

Aufgaben

Die Aufgaben des Bundesamts für Verfassungsschutz sind im Bundesverfassungsschutzgesetz (BVerfSchG) festgelegt. Aufgabe der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder ist die Sammlung und Auswertung von Informationen, insbesondere von sach- und personenbezogenen Auskünften, Nachrichten und Unterlagen. Die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder wirken zum Beispiel auch bei der Sicherheitsüberprüfung von Personen mit, denen im öffentlichen Interesse geheimhaltungsbedürftige Tatsachen, Gegenstände oder Erkenntnisse anvertraut werden, die Zugang dazu erhalten sollen oder sich Zugang verschaffen können. Das gleiche gilt für Personen, die an sicherheitsempfindlichen Stellen von lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtungen beschäftigt sind oder werden sollen.

Arbeitsfelder

Die Arbeitsfelder des BfV gliedern sich in die Bereiche

  • Rechtsextremismus
  • Linksextremismus
  • Ausländerextremismus
  • Islamismus und islamistischer Terrorismus
  • Spionageabwehr
  • Geheim- und Sabotageschutz
  • Wirtschaftsschutz und
  • Elektronische Angriffe

Informationsgewinnung

Den größten Teil seiner Informationen gewinnt das BfV über öffentliche und frei zugängliche Quellen wie Zeitungen oder Webseiten. Auch der Besuch von öffentlichen Veranstaltungen oder das Führen von Gesprächen mit beteiligten Personen (auf freiwilliger Basis) kann zur Informationsgewinnung dienen. Neben den öffentlichen Quellen spielen aber auch die so genannten nachrichtendienstlichen Mittel eine Rolle. Dazu gehören Observationen oder die Telefon- oder Briefüberwachung. Auch der Einsatz und die Führung von V-Leuten fallen in den Bereich der Verfassungsschutzbehörden. Bei V-Leuten handelt es sich um angeworbene Personen beispielsweise aus der extremistischen Szene.

Siehe auch: 

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Beliebte Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.