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Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist unter anderem für das Krisen- und Risikomanagement in Deutschland verantwortlich, etwa bei außergewöhnlichen, national bedeutsamen Gefahren- und Schadenlagen.

Aufgaben

Zu den Aufgaben des BBK gehören vor allem:

  • Krisenmanagement
  • Risikomanagement
  • Katastrophenschutz (z. B. bei schweren Unglücksfällen, Naturkatastrophen wie Hochwasser) • CBRN-Schutz (Schutz vor den Auswirkungen von chemischen (C), biologischen (B) sowie radiologischen (R) und nuklearen (N) Gefahren)
  • Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz (etwa Gesundheitsschutz, Katastrophenmedizin, medizinische Selbsthilfe und gesundheitlicher Schutz vor CBRN-Gefahren oder seuchenhygienisches Management)
  • Schutz von sogenannten Kritischen Infrastrukturen (etwa der Strom- und Wasserversorgung)
  • Kulturgutschutz (z. B. die Sicherungsverfilmung von national wertvollem Archiv- und Bibliotheksgut)
  • Baulicher Bevölkerungsschutz (bauliche Maßnahmen zum Schutz von Personen, Sachwerten oder infrastrukturell wichtigen, gesellschaftlichen Einrichtungen vor den Folgen von Zerstörung, Sabotage oder auch Waffeneinwirkungen)
  • Wassersicherstellung (Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigem Trinkwasser im Verteidigungsfall, Bereitstellung von Wasser für Krankenhäuser, Betriebswasser für überlebenswichtige Betriebe sowie Wasser für die Landwirtschaft (vor allem für Nutztiere). Weitere Arbeitsgebiete sind die Ausbildung, Forschung und Entwicklung oder die Förderung des Ehrenamts.

Beteiligte

Das BBK arbeitet eng mit den Zivilschutzbehörden der Länder zusammen. Es greift auch auf die Unterstützung von anderen Katastrophenschutzorganisationen zurück, wie etwa die Feuerwehren, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder der Malteser Hilfsdienst. Zur Verbesserung des Bund-Länder-Krisenmanagements wurde das „Gemeinsame Melde- und Lagezentrum“ (GMLZ) eingerichtet. Dessen Hauptaufgabe ist die Optimierung des bund-, länder-, kommunen- und organisationsübergreifenden Informations- und Ressourcenmanagements bei großflächigen Gefahren- und Schadenslagen.

 

 

 

 

Siehe auch: 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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