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Ecstasy
Ecstasy (engl. Begeisterung, Verzückung) ist eine chemische, geruchlose Substanz. Die illegale Droge gibt es in Form von bunten Kapseln oder Tabletten, in die oft Symbole wie Herzen oder Smileys geprägt werden. Die Zusammensetzung variiert. Die Droge wirk

Inhalt von Ecstasy-Pillen

Ecstasy-Pillen enthalten in der Regel das Amphetamin MDMA, eine stimulierende Droge, aber auch andere Substanzen. Welche Stoffe in einer Tablette verarbeitet wurden und wie gefährlich die Mischung ist, kann der Konsument nicht abschätzen.

Wirkung von Ecstasy

Je nachdem aus welchen Stoffen genau eine Pille besteht, kann Ecstasy verschiedene Wirkungen haben – entspannend, anregend oder Aufmerksamkeit steigernd. Generell verstärkt es die vorhandene Grundstimmung. Die Sinneseindrücke wirken stärker, Ängste werden gemindert, das Selbstbewusstsein gesteigert, ein Gefühl der tiefen Zuneigung zu anderen Menschen kann entstehen. Es können aber auch Depressionen ausgelöst und der Rausch zum Horrortrip werden. Direkt nach der Einnahme kommt es oft zu Schwindel, Herzrasen, Übelkeit, Hitze, Schweißausbrüchen, später zu der Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs. Damit einher geht starker Durst. Konsumenten sollten viel Wasser trinken, um nicht zu überhitzen. Außerdem wird das Empfinden für Hunger und Müdigkeit unterdrückt und die Wahrnehmung verändert. Oft sind die Pupillen erweitert und die Kiefermuskeln verkrampft. Es kann zu Nieren- und Leberversagen kommen. Nach einem Ecstasy-Rausch können Depressionen, Erschöpfung, Frust und Angst auftreten. Eine körperliche Abhängigkeit von Ecstasy tritt nicht auf, aber eine psychische. Langzeitfolgen des Konsums stehen noch nicht gesichert fest. Forscher gehen aber davon aus, dass die Nervenzellen und somit die Informationsverarbeitung und Gedächtnisleistung des Gehirns geschädigt werden.

Der Konsum steigt

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2016 insgesamt 45.017 Rauschgiftdelikte registriert, bei denen es sich um „Amphetamin und Derivate“ handelte, wozu auch Ecstasy zählt. Die bekannt gewordenen Delikte rund um Kokain (16.544) und Heroin (11.665) liegen demnach weit darunter. Im Vergleich bleibt Cannabis unter jungen Menschen zwar das am häufigsten konsumierte Rauschgift (183.015 Fälle), Amphetamine gewinnen jedoch kontinuierlich an Bedeutung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Delikte hier um 6,4 Prozent.

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