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Sexuelle Gewalt
Sexuelle Gewalt beschreibt sexuelle, gewalttätige Handlungen, die gegen den Willen einer Person vorgenommen werden. Sie kann im Kindes- oder Erwachsenenalter stattfinden und sich sowohl gegen Frauen oder Männer jeden Alters richten.

Erscheinungsformen

  • Sexuelle Gewalt kann überall, beispielsweise zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Schule oder auch an öffentlichen Orten wie Gaststätten, Diskotheken, Parks oder öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden.
  • Sexuelle oder sexualisierte Gewalt kann von verbalen Äußerungen über sexuelle Belästigungen, Exhibitionismus bis hin zu sexueller Nötigung oder Vergewaltigung reichen.
  • Sexuelle Gewalt findet besonders im Rahmen häuslicher Gewalt oftmals über Jahre statt.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Sexuelle Gewalt wird in der Polizeilichen Kriminalstatistik unter „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ geführt. Darunter fallen etwa sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch (etwa von Kindern oder Schutzbefohlenen), aber auch exhibitionistische Handlungen, das Ausbeuten von Prostituierten oder die Verbreitung von Kinderpornografie.

    • Im Jahr 2017 gab es laut Polizeilicher Kriminalstatistik insgesamt 56.047 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
    • Davon wurden 24.523 Straftaten unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses verübt
    • In 11.282 Fällen handelte es sich um eine Vergewaltigung oder eine sexuelle Nötigung

    Opferberatung

    Opfern von sexueller Gewalt wird geraten, sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Es gibt spezielle Beratungsstellen für Mädchen, Frauen, Jungen und Männer. Auch Freunde und Angehörige von Betroffenen finden bei Beratungsstellen Unterstützung.

    Siehe auch: 

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    Abstimmung

    Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
    JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
    Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
    NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.