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Chat
Ein Chat ist eine Internet-Plauderei – in Textform, als Online-Gespräch in Form eines „Voicechats“ oder mit Bildunterstützung als „Videochat“. Basis dafür sind entweder eigene Anwendungsprogramme oder spezielle Webseiten.

Plaudern via Tastatur

Der Ausdruck „chatten“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „plaudern“: Es geht um virtuelle Gespräche, die in der Grundform mit Hilfe von bloßen Textnachrichten geführt werden. Dabei werden die über die Tastatur eingegebenen Nachrichten unmittelbar in einem eigenen Bereich, dem „Chatroom“, für alle an einem Chat teilnehmenden Personen sichtbar gemacht. Technisch stehen zwei verschiedene Grundmodelle hinter dieser Kommunikationsform: Beim Chatten direkt über Webseiten, die diese Funktion anbieten, reicht als technische Ausstattung ein Internetbrowser. Allerdings bieten bloße Webchats weniger technische Möglichkeiten als Online-Plaudereien mithilfe eigener Anwenderprogramme. Die populärsten dieser Chat-Helfer sind I Seek You (ICQ), Internet Relay Chat (IRC), der Instant Messenger (IM) oder der MSN-Messenger. Soziale Netzwerke wie Facebook ermöglichen Nutzern verschiedenster Anwendungsprogramme den Gebrauch ihrer eigenen Chat-Funktion.

Chatiquette

Wie für jede Kommunikationsform gelten auch im Internet bestimmte Verhaltensregeln, die sogenannte Netiquette. Für Online-Plaudereien hat sich eine eigene Form herausgebildet, die als Chatiquette bezeichnet wird. So sollte man sich als Neuankömmling in einem Chatroom erst einmal virtuell umsehen und orientieren, bevor man erste Statements abgibt. Wichtig ist auch, die Grenzen zwischen Chat und realer Welt zu akzeptieren und etwa niemanden dazu zu drängen, Kontaktdaten wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse herauszugeben. Weitere Tipps sind auf der Webseite chatiquette.de verfügbar.

Glattes Parkett

Der oft lockere Umgangston in Chats darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier auch echte Gefahren lauern: So versuchen etwa professionelle Betrüger, Gesprächspartnern im Plauderton vertrauliche Zugangsdaten zu entlocken. Erwachsene Pädophile können sich hinter vermeintlich jugendlichen Identitäten verbergen und Kinder und Jugendliche zu einem Treffen in der realen Welt bewegen. Betrüger versuchen außerdem, Computerschädlinge über Links oder Dateianhänge in Chats zu verbreiten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt online Tipps für Schutzmaßnahmen bereit.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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