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Landeskriminalamt (LKA)
Ob kriminaltechnische Untersuchungen, Präventionsarbeit oder Unterstützung bei Ermittlungen – das LKA dient der Landespolizei in vielen Funktionen als Servicestelle.

Kriminalpolizeiliche Koordination auf Landesebene

Landeskriminalämter sind die zentralen Dienststellen der Kriminalpolizei, es gibt sie in jedem Bundesland. Die Organisation eines LKA gliedert sich in verschiedene Abteilungen und Dezernate, die jeweils für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche zuständig sind. Als Bindeglied zum Bundeskriminalamt (BKA) nehmen LKAs in erster Linie administrative Aufgaben wahr. Viele Landeskriminalämter verfolgen jedoch auch selbst Kriminalfälle und ermitteln etwa in den Bereichen Organisierte Kriminalität, Sexualstraftaten, Falschgeld und Rauschgift. Zusätzlich beschäftigen sie sich mit Präventions- und Verkehrssicherheitsarbeit, übernehmen Fahndungsaufgaben und bieten verschiedene Servicedienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger an. Die meisten Landeskriminalämter besitzen eigene kriminaltechnische Institute (KTI) zur forensischen Untersuchung und Auswertung von Spuren wie z. B. von Fingerabdrücken (Daktyloskopie). Neben einem geregelten 24-Stunden-Dauerdienst haben viele LKAs Spezialeinsatzkommandos (SEK) und Mobile Einsatzkommandos (MEK), die bei besonderen Gefährdungslagen oder zur verdeckten Observation eingesetzt werden. Die Landeskriminalämter erstellen außerdem einmal pro Jahr die tabellarischen Daten für die Polizeiliche Kriminalstatistik und leiten diese an das BKA weiter. Neben Vollzugs- und Verwaltungsbeamten beschäftigen LKAs oft auch Naturwissenschaftler, Juristen, Sozialwissenschaftler und Computerexperten, um der breiten Palette an Herausforderungen gerecht zu werden.

Kriminalitätsbekämpfung der LKA

Die Landeskriminalämter übernehmen die Strafverfolgung u. a. in den Deliktsbereichen

  • Politisch motivierte Kriminalität (Extremismus, Terrorismus, Spionage)
  • Organisierte Kriminalität (Rauschgift-, Waffen-, Eigentums- und Schleusungskriminalität)
  • Internet- und Computerkriminalität
  • Wirtschafts- und Umweltkriminalität
  • Sexualstraftaten
  • Banden- und Rotlichtkriminalität
  • Kunstkriminalität
  • Nuklearkriminalität

Aktivitäten

Service

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.