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23.01.2018

Fitnessarmband, aber sicher

© SVLuma, Adobe Stock

Auf den Schutz der Daten achten

Fitnessarmbänder sind im Trend. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen die am Körper getragenen Geräte, um ihre sportlichen Aktivitäten zu messen und auszuwerten. Dabei werden viele persönliche Daten gespeichert wie das Alter oder das Gewicht, der Kalorienverbrauch, aber auch die Aufenthaltsorte oder die Schlafqualität. Die Angaben werden nach jeder Nutzung automatisch auf die dazugehörige Smartphone-App überspielt und oftmals auch auf den Server des Anbieters übertragen. Daher ist Vorsicht geboten, wie Günter Martin, Internetexperte beim TÜV Rheinland, erklärt: „Dieser Vorgang ist sehr kritisch zu sehen. Die Unternehmen erhalten wertvolle Daten für personalisierte Werbung oder gar den Verkauf an Drittfirmen.“
Der TÜV Rheinland empfiehlt daher, sich für ein Modell zu entscheiden, das keine Verbindung zum Anbieter voraussetzt. Zudem sollte man die Informationen nicht im Internet teilen, beispielsweise in sozialen Netzwerken. Bei einem neuen Gerät ist es wichtig, dass eine Datenschutzerklärung des Anbieters vorliegt. Zertifikate des TÜV Rheinland wie „Protected Privacy IoT Product“ und „Protected Privacy IoT Service“ sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Quelle: TÜV Rheinland



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