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20.02.2019

Gefühlte vs. objektive Sicherheitslage

© GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow/GdP-Bundesvorstand

GdP-Chef weist im Fernsehinterview auf Unterschiede hin

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2017 zeigt: Die Sicherheitslage in Deutschland hat sich verbessert. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger zwangsläfig auch sicherer fühlen. „Da klafft dann durchaus eine Lücke“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende dem TV-Nachrichtensender n-tv in einem Schaltgespräch, anlässlich des neuen „Sicherheitsreports 2019“ des Instituts für Demoskopie Allensbach.
Malchow erklärte weiterhin, dass unter anderem die Alltagskriminalität sowie die Unordnung im öffentlichen Raum, etwa Vandalismus, Vermüllung oder Graffiti, Einfluss auf das individuelle Sicherheitsgefühl der Menschen haben. Besonders großen Handlungsbedarf sieht der Bundesvorsitzende aber im Bereich Cyberkriminalität. Darunter Fallen zum Beispiel Straftaten wie Identitätsdiebstahl bzw. Phishing, Erpressung über das Internet oder die Verbreitung von Trojanern. In diesem Bereich müsse auch die Polizei besser werden, betonte Oliver Malchow. Man brauche mehr Fachleute, aber auch die attraktiven Rahmenbedingungen, um qualifiziertes Personal gewinnen zu können.

Quelle: Gewerkschaft der Polizei (GdP)


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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.