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19.09.2017

Sicherheit im Netz

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EU plant Behörde für Cybersicherheit

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat in seiner „Rede zur Lage der Union“ als zentrales Vorhaben angekündigt, die EU in Zukunft besser gegen Cyberattacken zu schützen und Computer verstärkt gegen Hackerattacken zu wappnen. Dazu soll die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (Enisa) zu einer umfassenden Cyber- und Datensicherheitsbehörde ausgebaut werden. Alle relevanten Institutionen in den EU-Staaten sowie die europäische Polizeibehörde Europol sollen über eine neue Plattform Informationen untereinander austauschen.
2016 habe es weltweit 4000 Cyber-Angriffsversuche pro Tag gegeben – ein Anstieg von 300 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Mai habe die schädliche Software „WannaCry“ mehr als 230.000 Computer in 150 Ländern infiziert. Europol wertete den Angriff als ein noch nie da gewesenes Ereignis. Die EU-Kommission schätzt den Schaden solcher Attacken unter Berufung auf Europol allein in der EU auf 265 Milliarden Euro im Jahr. Deshalb soll es im Fall eines Cyberangriffs künftig einen Notfall-Fonds geben. Nähere Informationen zur EU-Cybersicherheitsstrategie findet man auf der Webseite des Europäischen Rats.
Quelle: MEEDIA

 

 

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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