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< Hohe Belastung der Polizeikräfte
22.01.2019

Trojaner im Anhang

© Feng Yu

Vorsicht bei E-Mails von „Polizei“

Das LKA Niedersachsen warnt derzeit vor einer Betrugsmasche: Wie die Behörde mitteilte, werden seit Dezember 2018 gefälschte E-Mails verschickt, die angeblich von Firmen, Behörden, Vereinen oder auch Privatpersonen aus dem persönlichen Umfeld des Empfängers stammen sollen. Auch im Januar 2019 kam es erneut zu solchen Fällen. Diese Mails wurden überwiegend von Adressen verschickt, die auf die Polizei als Absender hindeuteten. Im Anhang befindet sich immer eine Datei mit der Bezeichnung „Rechnung“ im doc-Format. Öffnet man diese, installiert sich eine Schadsoftware. Der Text der E-Mail ist kurz gehalten und es fehlt die Anrede. Die Daten in der Signatur sind bis auf den Namen, die E-Mail-Adresse und z. B. die Dienststelle erfunden.

Um sich vor dem Angriff zu schützen, sollte man unter keinen Umständen ungeprüft Dateianhänge von Absendern öffnen, die man nicht kennt oder von denen man keine Rechnung erwartet. Bei Unsicherheit sollte man versuchen, den Absender auf andere Weise zu kontaktieren, um ihn nach der Echtheit der E-Mail zu fragen bzw. diesen über den möglichen Missbrauch zu informieren. Zudem sollte man sich an die nächste Polizeidienststelle wenden, insbesondere dann, wenn man den Anhang bereits geöffnet hat und der Trojaner installiert wurde.

Quelle: Ratgeber Internetkriminalität (LKA Niedersachsen)


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