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21.11.2018

Aktuelle Betrugsmasche

© Gina Sanders/stock.adobe.com

Datendiebstahl in Airbnb-Wohnungen

Über das Portal Airbnb vermieten Privatpersonen Zimmer oder Wohnungen an Reisende und Urlauber. In Norwegen wurde jetzt ein Paar verurteilt, das in den Unterkünften systematisch persönliche Daten ihrer Gastgeber entwendeten. Der 35-jährige Mann und seine zwei Jahre jüngere Freundin mieteten in den letzten Jahren eine Vielzahl von Wohnungen, meist im Raum Oslo. Dabei hatten sie es nicht auf Wertgegenstände, sondern auf persönliche Dokumente abgesehen – Verträge, Briefe, Papiere über Hypotheken oder Bankunterlagen. Bei den Vermietern flatterten anschließenden Rechnungen für Kreditkarten, Flugtickets und Smartphones ins Haus. Die Täter traten als betont höfliches Liebespaar auf. Sie hinterließen Blumen in den gemieteten Wohnungen und erhielten auf Airbnb sehr gute Bewertungen, weshalb der Betrug über lange Zeit nicht auffiel.

Um sich vor einer solchen Masche zu schützen, sollten Airbnb-Nutzer alle persönlichen Dokumente und Briefe aus der eigenen Wohnung entfernen oder sicher wegschließen, bevor sie ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung (NZZ)


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