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07.08.2019

Bienen als Spürhundersatz?

© C. Schüßler/stock.adobe.com

Insekten könnten künftig Polizeikräfte unterstützen

Bienen haben einen außergewöhnlichen Geruchssinn. Werden sie entsprechend trainiert, sind sie sogar in der Lage, Stoffe oder Menschen aufzuspüren – und könnten demnach zur Fahnung eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kam die Polizeibeamtin Sonja Kessler im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit „Bienen: Untersuchung der Praxistauglichkeit von Bienen als Drogenschnüffler“. Wie die 22-Jährige bei Testversuchen feststellte, sind Bienen bereits nach kurzer Zeit und wenigen methodischen Durchläufen einsatzbereit. Durch die Masse an Bienen, die sich konditionieren lassen, könne gewährleistet werden, dass Bienen rund um die Uhr verfügbar sind, erklärt Kessler. Drogenspürhunde seien hingegen nur für eine kurze Zeit einsatzfähig, bevor sie eine Pause benötigten. Zudem wären die Vierbeiner sehr auf eine Bezugsperson fixiert und müssten zeitaufwändig und kostspielig ausgebildet werden. Die Polizeibeamtin schränkt zwar ein, dass die Versuche nur unter Laborbedingungen durchgeführt wurden. Sie sei jedoch zuversichtlich, dass die Bienen nach weiterer Forschung und Züchtung auch einem Praxistest standhalten würden.
Ein ausführlicher Bericht über die Ergebnisse findet sich in der August-Ausgabe von DEUTSCHE POLIZEI (DP), der Fach- und Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Quelle: DEUTSCHE POLIZEI (DP)


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