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11.06.2019

Neue Betrugsmasche

© Feng Yu/stock.adobe.com

„Dein Albtraum“ verschickt Erpressermails

Wer eine E-Mail des Abesenders  (kyrillisch für „Dein Albtraum“) mit dem Betreff „Ich habe Ihr Gerät unter [E-Mail-Adresse] gehackt und Sie haben jetzt ein Problem...“ bekommt, sollte vorsichtig sein. Denn wie das LKA Niedersachsen mitteilt, handelt es sich dabei um eine Erpressermail. Die Betrüger schreiben darin, dass sie sich in „das System“ des Empfängers unter Ausnutzung der Schwachstelle „CVE-2018-10562“ gehackt hätten. Dem Empfänger wird mitgeteilt, man habe ihn beim Konsum von Pornos gefilmt. Es wird sogar behauptet, dass man kompromittierendes Videomaterial davon besitze. In allen E-Mails, die dem LKA bisher bekannt sind, forderten die Täter 2000 Euro in Bitcoin. Sollte der Empfänger innerhalb von 72 Stunden nicht zahlen, wird angedroht, das angeblich vorhandene Videomaterial an Bekannte zu schicken. Die E-Mails sollen laut Signatur vom Anonymous-Kollektiv stammen, das jedoch eher für politisch motivierte Aktionen bekannt ist. Ein tatsächlicher Bezug ist nicht zu erkennen.

Hat man eine solche E-Mail im Posteingang, sollte man in keinem Fall Geld überweisen. Weitere Tipps und Empfehlungen, auch zu einer Anzeigenerstattung, bietet der Ratgeber Internetkriminalität des LKA Niedersachsen.

Quelle: Ratgeber Internetkriminalität (LKA Niedersachsen)


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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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