Sie sind hier >  
< Hatespeech im Netz begegnen
27.05.2019

Politisch Motivierte Kriminalität

© Antonio/stock.adobe.com

BMI stellt Fallzahlen für das Jahr 2018 vor

Im Jahr 2018 wurden 36.062 politisch motivierte Straftaten erfasst (2017: 39.505). Damit ist die Zahl im vergangenen Jahr um 8,7 Prozent gesunken. Das gaben Bundesinnenminister Horst Seehofer und BKA-Präsident Holger Münch im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, bei der sie den neuen Bericht zur Politisch Motivierten Kriminalität (PMK) vorstellten. Der Rückgang sei jedoch kein Grund zur Entwarnung, betonte Seehofer. Die politisch motivierte Kriminalität bewege sich weiterhin auf hohem Niveau. Münch füngt hinzu, dass vor allem der Anstieg von Gewalt- und Propagandadelikten in den Bereichen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit besorgniserregend sei. Wie der PMK-Bericht zeigt, bewegt sich beispielsweise die Zahl der Straftaten, die in Zusammenhang mit einer rechten politischen Gesinnung stehen, mit 20.431 Fällen zwar auf Vorjahresniveau. Solche Delikte machen damit jedoch weiterhin fast die Hälfte der Taten aus. Wie Münch zudem betonte, werde man auch in Zukunft und über alle Phänomenbereiche hinweg hochsensibel bleiben und in den Anstrengungen nicht nachlassen, politische Tathintergründe zu enttarnen und aufzuklären.

Quelle: BMI


Weitere Kurznachrichten

08.10.2019

Wenn Radfahrende mit Autotüren kollidieren[mehr erfahren]

08.10.2019

Neue Videoreihe für Pädagoginnen und Pädagogen[mehr erfahren]

08.10.2019

Winterreifen-Regelungen in Europa[mehr erfahren]

17.09.2019

Aktionsmonat zum sicheren und altersgerechten Surfen[mehr erfahren]

02.09.2019

Neuer klicksafe-Onlinekurs verfügbar[mehr erfahren]

21.08.2019

Mitmachwettbewerb des BfDT geht in die 19. Runde[mehr erfahren]

21.08.2019

ACE appeliert, Elterntaxis stehen zu lassen[mehr erfahren]

07.08.2019

Insekten könnten künftig Polizeikräfte unterstützen Bienen...[mehr erfahren]

07.08.2019

Neue „Wegweiser“-Beratungsstelle eröffnet[mehr erfahren]

07.08.2019

Wirkung von Bier und Co. nicht unterschätzen An heißen...[mehr erfahren]

Archiv

In unserem Archiv finden Sie > ältere Kurzmitteilungen.

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Regionale Prävention

Prävention vor Ort

Hier finden Sie unsere Informationen zur Prävention in Ihrer Nähe!

Klicken Sie auf die Karte, um ein Bundesland auszuwählen.

Kurznachrichten

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Audio Podcasts

Hier finden Sie alle Podcasts

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.