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13.02.2019

Zivile Helden gesucht

© Robert Kneschke/stock.adobe.com

Polizeiliche Aktion gegen Hass im Netz

Kann die Polizei dank Social Media mehr Menschen mit ihrer Kriminalprävention erreichen? Diese Frage soll mithilfe des Projekts „Zivile Helden“ beantwortet werden. Die Polizei testet damit, ob und wie sie Jugendliche und internetaffine Erwachsene durch soziale Medien über kriminalpolizeiliche Themen informieren kann. Dafür setzt sie Videos, Musik und interaktive Elemente zur Wissensvertiefung ein. Die Schwerpunktthemen von „Zivile Helden“ sind Gewalt im öffentlichen Raum, Hass im Netz oder Radikalisierung. Das langfristige Ziel des Projekts: Effektive Social-Media-Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen sich das zivilcouragierte Handeln der Bürgerinnen und Bürger fördern lässt, um somit die Sicherheit des einzelnen und der Gesellschaft zu erhöhen.

Das Kommunikationskonzept für „Zivile Helden“ wurde unter dem Akronym „PräDiSiKo“ (Präventive digitale Sicherheitskommunikation) von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medienethik, Kommunikationswissenschaft, Kriminologie, Rechtswissenschaft und der Ökonomie entwickelt. Die Testphase endet im Oktober 2019. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet.

Quelle: Aktion „Zivile Helden“


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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.