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Cybercrime – Angriffe auf Unternehmen

Gehackte Unternehmensnetzwerke und Diebstahl sensibler Daten von Firmen-Computern: Cybercrime ist zur allgegenwärtigen Gefahr für Großkonzerne wie auch für mittelständische Betriebe geworden. Der wirtschaftliche Schaden bundesweit beträgt einige Milliarden Euro jährlich.

Internet-Kriminalität schädigt die Wirtschaft


Von Cybercrime sind große Konzerne genauso wie kleine Betriebe betroffen

© weerapat1003, fotolia

 

Gehackte Unternehmensnetzwerke und Diebstahl sensibler Daten von Firmen-Computern: Cybercrime ist zur allgegenwärtigen Gefahr für Großkonzerne wie auch für mittelständische Betriebe geworden. Der wirtschaftliche Schaden bundesweit beträgt einige Milliarden Euro jährlich.

Cyberangriffe auf Unternehmen in Deutschland

„Die globalen Kosten von Cybercrime“ lautet der Titel einer Studie, die das Center for Strategic and International Studies zusammen mit dem IT-Security-Anbieter McAfee im Juni 2014 veröffentlichte. Die Erhebung belegt, dass die finanziellen Schäden durch Cybercrime gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) nirgendwo so hoch sind wie in Deutschland: Hier sollen sie bei 1,6 Prozent des BIP liegen. Zum Vergleich: In den USA und Norwegen beträgt der Wert nur 0,64 Prozent, in China 0,63 Prozent. In der EU werden laut der Studie pro Jahr rund 150.000 Arbeitsstellen durch Verbrechen im Zusammenhang mit Datenverarbeitung vernichtet. Cybercrime ist ein globales Phänomen, das lokal großen Schaden anrichtet. Die IHK Hannover hat im Juli 2014 die Ergebnisse einer Befragung zu Cybercrime vorgestellt. Demnach ist schon jedes dritte Unternehmen in Norddeutschland Opfer von Cyberattacken geworden. Dabei hatten weder Branchenzugehörigkeit, noch Unternehmensgröße oder das IT-Nutzungsverhalten einen wesentlichen Einfluss auf die Angriffswahrscheinlichkeit. Die Umfrage macht auch deutlich, dass das Anzeigeverhalten der Unternehmen bei Cybercrime sehr zurückhaltend ist.

Cybercrime-Straftatbestände

  • Ausspähen von Daten 
  • Abfangen von Daten 
  • Veränderung von Daten 
  • Fälschung beweiserheblicher Daten
  • Computerbetrug
  • Computersabotage

Wer ist gefährdet?

„Gefährdungen entstehen immer dort, wo Werte vorhanden sind. Gerade in Deutschland gelten sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) als besonders innovativ“, so Tim Griese, Pressereferent des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Diese Unternehmen verfügten über umfangreiches, spezialisiertes Know-How. Viele unter ihnen seien „Hidden Champions“, so Griese. Zahlreiche Firmen verfügen über Patente und wichtiges geistiges Eigentum. „Das weckt ebenso Begehrlichkeiten wie Informationen zu Vorstandsentscheidungen eines Großkonzerns.“

Anzeichen für einen Hack

Oft merken Unternehmen gar nicht, dass sie Opfer eines Cybercrime-Angriffs geworden sind. Folgende Anzeichen können darauf hinweisen, dass sich online ein Außenstehender widerrechtlich im Firmensystem befindet:

  • Ein unbekannter Nutzer ist im System eingeloggt.
  • Es laufen seltsame Prozesse auf dem System, die viele Systemressourcen benötigen.
  • Die Rechner sind von einem Schadprogramm
  • Jemand versucht von außerhalb, etwa durch Portscanning, in das System einzudringen.
  • In kurzer Zeit erreichen viele Datenpakete das System.
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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.