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Hausnotruf kann Leben retten

Senioren sind besonders stark von schweren Unfällen im Haushalt betroffen. Im Jahr 2012 kamen in Deutschland nach einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 8.158 Menschen bei häuslichen Unfällen ums Leben – 7.199 Personen davon waren mindestens 65 Jahre alt. Die Ursache dafür liegt in vielen Fällen darin, dass die Senioren nach einem Sturz nicht rechtzeitig den Rettungsdienst informieren und ihren Wohnort mitteilen können. Eine Lösung für dieses Problem verspricht der Hausnotruf.

Bereitschaftsdienste stehen rund um die Uhr zur Verfügung

Ein Hausnotrufsystem kann Leben retten

© Dan Race, Fotolia

 

Senioren sind besonders stark von schweren Unfällen im Haushalt betroffen. Im Jahr 2012 kamen in Deutschland nach einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 8.158 Menschen bei häuslichen Unfällen ums Leben – 7.199 Personen davon waren mindestens 65 Jahre alt. Die Ursache dafür liegt in vielen Fällen darin, dass die Senioren nach einem Sturz nicht rechtzeitig den Rettungsdienst informieren und ihren Wohnort mitteilen können. Eine Lösung für dieses Problem verspricht der Hausnotruf.

Ein Hausnotruf-System besteht aus zwei Geräten: Einer fest installierten Basisstation mit Lautsprecher und Mikrofon sowie einem Handsender, den der Nutzer am Körper trägt. Über einen freien Telefonanschluss ist der Hausnotruf mit der Zentrale des jeweiligen Anbieters, in der Regel eine der großen Wohlfahrtsorganisationen, verbunden. Im Falle eines Sturzes oder eines anderen Unfalls kann der Nutzer per Knopfdruck einen Alarm auslösen. Für Menschen mit besonders eingeschränkter Mobilität werden auch spezielle Falldetektoren angeboten, die anstatt des Handsenders genutzt werden und eigenständig Alarm auslösen können.

Geht in der Zentrale ein Notsignal ein, versuchen die Mitarbeiter vor Ort über den Lautsprecher Kontakt zum Klienten aufzunehmen. Gelingt dies nicht, fährt ein Helfer zur Adresse der Person, die den Notruf ausgesendet hat. Ein großer Vorteil des Systems liegt darin, dass es praktisch deutschlandweit zur Verfügung steht und in aller Regel von einem 24-Stunden-Bereitschaftsdienst begleitet wird. Die Kosten belaufen sich neben einem einmaligen Anschlusspreis bei den meisten Anbietern auf eine monatliche Gebühr von rund 20 Euro. Darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll, weitere Zusatzleistungen wie einen Schlüsseldienst zu prüfen. Wichtig: Senioren, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, werden oftmals bei den Kosten für den Hausnotruf unterstützt. Es lohnt sich daher, die entsprechenden Voraussetzungen zu erfragen. Wer zusätzlich zur Sicherheit in den eigenen vier Wänden auch unterwegs schnell Hilfe holen möchte, kann sich mit speziellen Senioren-Mobiltelefonen behelfen. Diese sind mit einer Notruf-Taste ausgestattet und können mit GPS-Technik zur Ortung aufgerüstet werden.

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