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Weniger Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle

Im Jahr 2016 registrierte die Polizei deutschlandweit 2.373.774 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten. Dennoch: Gegenüber dem Vorjahr sank ihre Anzahl um 4,4 Prozent.

Weniger Wohnungseinbrüche durch Einbruchschutz

Weniger Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle

Je weniger ein Geschäft gesichert ist, desto leichter wird eingebrochen

© Initiative „Nicht bei mir“

 

Im Jahr 2016 registrierte die Polizei deutschlandweit 2.373.774 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten. Dennoch: Gegenüber dem Vorjahr sank ihre Anzahl um 4,4 Prozent.

 

Die absolute Zahl der Diebstähle unter erschwerten Bedingungen, für die ein Einbrecher Hindernisse wie geschlossene Türen oder Fenster überwinden muss, ist 2016 gesunken – und zwar um 4,5 Prozent auf 1.083.293 Fälle. Auch der „einfache“ Diebstahl, bei welchem dem Täter keine größeren Hindernisse im Weg stehen, nahm im Vergleich zum Vorjahr ab: um 4,3 Prozent auf 1.290.481 Fälle. 2016 wurden bundesweit 151.265 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert, darunter 63.176 Fälle von Tageswohnungseinbruch. Die Fallzahl ging demnach um 9,5 Prozent zurück, die des Tageswohnungseinbruchs sogar um 10,2 Prozent. In den letzten 15 Jahren ist der Anteil vollendeter Einbrüche in Wohnungen oder Häuser stetig gesunken, wie die steigende Zahl der gescheiterten Einbruchversuche zeigt. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) kann das auf einer Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich beruhen und somit die Effektivität und die Relevanz der Präventionsaktionen der Polizei bestätigen.

Aufklärung der Diebstähle

27,2 Prozent der Diebstähle konnten 2016 aufgeklärt werden – 0,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Grund dafür ist, dass die Aufklärungsquote der Diebstähle von unbaren Zahlungsmitteln (7,8 Prozent), in oder aus Dienst-, Büro-, Lagerräumen (20,3 Prozent) und in oder aus Kraftfahrzeugen (10 Prozent) gestiegen ist. Auch in Bezug auf den Wohnungseinbruchsdiebstahl konnte die Polizei deutlich mehr Täter fassen. Hier stieg die Aufklärungsquote von 15,2 Prozent auf 16,9 Prozent.

Diebstahl bei Kindern und Jugendlichen

Zu den tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen lässt sich feststellen: 27,2 Prozent der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren wurden 2016 wegen Diebstahlsdelikten registriert. Mit einem Anteil von 20,7 Prozent begingen sie am häufigsten einen Ladendiebstahl. Bei den 14- bis unter 18-Jährigen liegt der Anteil der Ladendiebstähle bei 17,1 Prozent. Sie wurden am häufigsten wegen Körperverletzung polizeilich erfasst (19,9 Prozent). Grundsätzlich begingen 2016 weniger Jugendliche einen Ladendiebstahl. Mit 35.936 Verdächtigen hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahreswert (2015: 37.374) um 3,8 Prozent verringert.

 

MW (30.06.2017)

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