< Das Einbruchschutz-ABC

Das Haus der Zukunft – intelligent und sicher

Der TV-Werbespot einer Sicherheitsfirma bringt es auf den Punkt. Eine Frau radelt von ihrem modernen Haus aus los und mit einem Knopfdruck ihrer Fernbedienung fahren die Rolläden im Haus hinter ihr herunter und das Tor vor dem Haus schließt sich. Wer den Spot zum ersten Mal sieht, ist verblüfft: Gibt es denn so etwas wie eine „Zentralverriegelung“ beim Haus – ähnlich wie beim Auto, wo mit einem Tastendruck alle Türen verschlossen und die Fenster hochgefahren werden?

Auch Gasaustritt und Rauchentwicklung wird gemeldet

Gefahrenwarnanlagen sind ein Kernthema der „Initiative für aktiven Einbruchschutz“. Sie sollen einfach zu bedienen und möglichst wenig störanfällig sein und darüber hinaus auch noch bezahlbar. „Entstanden sind erweiterte Einbruch- und Überfallmeldeanlagen“, erläutert Helmut Rieche: „GWAs melden sich nicht nur, wenn ein Stein durchs Fenster geworfen wurde und ein Einbrecher ins Gebäude einsteigt, sondern sie können auch vor Brandrauch und weiteren Gefahren wie Wasser oder Gas warnen. Das ist durch einen internen Alarm oder per Fernalarm möglich. Dafür werden neben Einbruchmeldern beispielsweise auch Rauch-, Gas-, Überfall-, oder Wassermelder mit der Alarmzentrale verbunden.“ Besonders sinnvoll ist ihr Einsatz in Zusammenhang mit Rauchmeldern: „Es gibt zirka 600 bis 700 Tote und eine große Zahl von Verletzten pro Jahr durch das Thema Rauch in Deutschland. Viele von ihnen könnten noch leben, wenn ein Rauchalarm ausgelöst worden wäre“, meint Helmut Rieche.

Meldung auf Handy oder Smartphone

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In den letzten Jahren ist gerade im Bereich der digitalen Überwachung eines Wohnhauses ein enormer technischer Fortschritt zu verzeichnen. Vor allem ist es gelungen, die Zahl von Fehlalarmen zu minimieren: „Die Elektronik prüft eine Alarmmeldung zunächst auf ihre Plausibilität – und dann landet der Alarm umgehend bei einem Menschen“, so Rieche. Das kann der Haus- oder Wohnungseigentümer selbst sein, eine Sicherheitsfirma oder die Polizei – wenn ein Alarm verifiziert ist.

Die Alarmübertragung erfolgt direkt auf das Handy oder Smartphone. Helmut Rieche: „Sie erhalten eine Information per SMS, welcher Alarm ausgelöst wurde und Sie können sich dann zusätzlich, wenn Sie die technische Ausrüstung haben, ein Fernsehbild auf Ihr Display übertragen, sodass Sie in das Gebäude hineinschauen können.“

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