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< Gezielt gegen Gewalttäter im Fußball vorgehen

Fußball ist nicht unser Leben, aber unser Alltag!

Spieler wechseln die Vereine, Trainer werden entlassen und Vorstände nicht wiedergewählt. Einzig die Zuschauer und die polizeilichen Einsatzkräfte scheinen immer präsent zu sein. Fußball ist nicht nur in Deutschland das mit Abstand größte gesellschaftliche Ereignis. Mehr als zwanzig Millionen Zuschauer verfolgen pro Saison bei Wind und Wetter in den Stadien die Spiele der Mannschaften aller Klassen. In den Fußballvereinen wird gesellschaftlich wertvolle Arbeit geleistet. Niemandem kann es daher gleichgültig sein, wenn Schatten auf die „schönste Nebensache der Welt“ fallen; wenn nach einem Spiel mehr über feige Gewalt als über mutige Doppelpässe berichtet wird.

Polizei im Wochenend-Dauereinsatz rund um die Stadien


Foul beim Fußballspiel

© creativ collection Verlag

 

Spieler wechseln die Vereine, Trainer werden entlassen und Vorstände nicht wiedergewählt. Einzig die Zuschauer und die polizeilichen Einsatzkräfte scheinen immer präsent zu sein. Fußball ist nicht nur in Deutschland das mit Abstand größte gesellschaftliche Ereignis. Mehr als zwanzig Millionen Zuschauer verfolgen pro Saison bei Wind und Wetter in den Stadien die Spiele der Mannschaften aller Klassen. In den Fußballvereinen wird gesellschaftlich wertvolle Arbeit geleistet. Niemandem kann es daher gleichgültig sein, wenn Schatten auf die „schönste Nebensache der Welt“ fallen; wenn nach einem Spiel mehr über feige Gewalt als über mutige Doppelpässe berichtet wird.

Die Sicherheitslage in der Saison 2015/16

Der „Jahresbericht Fußball“ der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für die Saison 2015/2016 führt Zahlen und Fakten zur Sicherheitslage in den Stadien auf: Bei ihrer Arbeit vor Ort in den Stadien registrierten die Landes- und Bundespolizei in der Saison 2015/2016 insgesamt 1.265 bei gewalttätigen Auseinandersetzungen verletzte Personen. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zur vorherigen Saison. Unter den Verletzten waren 359 Bundes- und Landespolizeibeamte, 99 Ordner, 348 Störer und 459 Unbeteiligte. Die Zahl der an den Standorten der beiden Bundesligen und der dritten Liga eingeleiteten Strafverfahren lag in der Saison 2015/16 bei 7.773 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um etwa 6,6 Prozent gesunken. Außerdem verhängte die Polizei in diesem Zeitraum insgesamt 13.467 freiheitsentziehende beziehungsweise -beschränkende Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Diese stiegen im Bereich der ersten beiden Bundesligen mit 28 Prozent deutlich. Insgesamt wurden 152 auf örtliche Stadien begrenzte sowie 677 bundesweit wirksame Stadionverbote ausgesprochen. Die Stadionverbote sind im Vergleich zur Saison 2014/15 gesunken. Das ist ein Indiz dafür, dass die Polizeibehörden und Vereine diese Maßnahme nur nach intensiver Einzelfallprüfung anregen und umsetzen.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
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