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Smarte Lösung für die Polizei

Ob Unfälle aufnehmen, Auto-Kennzeichen abgleichen oder Führerscheine scannen: Für Polizisten soll das Smartphone schon bald ein nicht mehr wegzudenkendes Instrument in ihrem täglichen Einsatzdienst sein. Bis Frühjahr 2020 werden deshalb alle Polizeibehörden in NRW mit insgesamt 22.000 spezialisierten iPhones ausgerüstet. Was die neuen Smartphones können und wie sie die polizeiliche Arbeit effizienter machen, erklärt Tim Probst, Polizeioberrat und Projektleiter mobi.kom beim Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) in Nordrhein-Westfalen.

Smarte Lösung für die Polizei

Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft


Jeder operativ arbeitende Polizist in NRW erhält bis Frühjahr 2020 ein Smartphone

© Polizei NRW

 

Ob Unfälle aufnehmen, Auto-Kennzeichen abgleichen oder Führerscheine scannen: Für Polizisten soll das Smartphone schon bald ein nicht mehr wegzudenkendes Instrument in ihrem täglichen Einsatzdienst sein. Bis Frühjahr 2020 werden deshalb alle Polizeibehörden in NRW mit insgesamt 22.000 spezialisierten iPhones ausgerüstet. Was die neuen Smartphones können und wie sie die polizeiliche Arbeit effizienter machen, erklärt Tim Probst, Polizeioberrat und Projektleiter mobi.kom beim Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) in Nordrhein-Westfalen.

Sichere mobile Infrastruktur

Für eine insgesamt achtwöchige Pilotphase im Juni 2019 wurden als erstes die Behörden Dortmund, Recklinghausen und Wesel mit rund 250 Smartphones (iPhone 8) ausgestattet. Seit September werden die Geräte nach und nach flächendeckend in ganz NRW ausgeliefert. Das langfristige Ziel: Jeder operativ arbeitende Polizist in Nordrhein-Westfalen soll Zugang zu einem Smartphone haben – entweder als Teil der persönlichen Ausstattung oder indem er ein Pool-Gerät nutzt. Zur Zielgruppe zählen etwa Einsatzkräfte von Wachdienst, Verkehrsdienst, Bereitschaftspolizei und Kriminalwache, Einsatztrupps sowie Kriminal- und Verkehrskommissariate. Datenschutz und Datensicherheit nach den Standards der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben dabei oberste Priorität. „Unser Projektauftrag lautete, zunächst einmal eine sichere IT-Infrastruktur bzw. ein sicheres Mobilfunknetz für die Polizei in NRW aufzubauen“, erklärt Tim Probst, der das Projekt mobi.kom bei Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) in Nordrhein-Westfalen leitet. „Einheitliche Sicherheitsstandards waren ein wichtiges Fundament für die Einführung der neuen Smartphones.“ Die Datenübertragung der Geräte findet demnach verschlüsselt statt und die Speicherung von Daten erfolgt ausschließlich auf speziell geschützten Servern der NRW-Polizei.

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