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Die Sucht nach Glück

Der Fachbegriff für Glücksspielsucht: pathologisches (krankhaftes) Glücksspielverhalten. Die Zahl der Menschen, die an dieser Suchtform leiden, steigt in Deutschland seit Jahren an. Glücksspielsüchtige sind größtenteils männlich und haben häufig weitere psychische Störungen.

Lotto, Wetten, Automaten: Pathologisches Spielen

Die Zahl der Glücksspielsüchtigen in Deutschland steigt seit Jahren an

© Yantra/stock.adobe.com

 

Der Fachbegriff für Glücksspielsucht: pathologisches (krankhaftes) Glücksspielverhalten. Die Zahl der Menschen, die an dieser Suchtform leiden, steigt in Deutschland seit Jahren an. Glücksspielsüchtige sind größtenteils männlich und haben häufig weitere psychische Störungen.

Meist sind Männer betroffen

Mit einem Anteil von über 80 Prozent sind weitaus mehr Männer als Frauen betroffen. Hochrechnungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2013 zufolge gibt es unter den 16- bis 65-Jährigen in Deutschland rund 370.000 Menschen mit problematischem Glücksspielverhalten und bis zu 275.000 Menschen, die pathologisch Glücksspiel betreiben. Die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW geht davon aus, dass es allein in Nordrhein-Westfalen rund 40.000 pathologische Glücksspieler gibt.

Diagnose Glücksspielsucht

„Pathologisches Glücksspielen“ lautet der offizielle Fachbegriff laut Weltgesundheitsorganisation. Die WHO versteht darunter häufiges und wiederholtes Glücksspiel, das die Lebensführung des betroffenen Patienten beherrscht und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führt. „Der Übergang vom normalen zum problematischen beziehungsweise pathologischen Glücksspielverhalten ist fließend“, sagt Ilona Füchtenschnieder, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW.

Es gibt Personengruppen, die besonders gefährdet sind, süchtig nach Glücksspielen zu werden. Zum Beispiel Jugendliche, deren Familie regelmäßig am Glücksspiel teilnimmt. Auch junge Männer mit und ohne Migrationshintergrund sind anfälliger als Frauen.

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