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Mit kleinen Kindern auf dem Rad

Wenn man für kurze Strecken nicht das Auto, sondern das Rad nutzen möchte, stellt sich die Frage, wie kleine Kinder am besten gesichert werden.

Welche Transportmöglichkeiten sind die sichersten?

In einem Fahrradanhänger sind Kinder am besten geschützt.

©www.r-m.de, pd-f

 

Wenn man für kurze Strecken nicht das Auto, sondern das Rad nutzen möchte, stellt sich die Frage, wie kleine Kinder am besten gesichert werden. 

 

Eine Möglichkeit, kleine Kinder mit dem eigenen Fahrrad zu transportieren, ist auf einem festmontiertem Fahrradsitz vorne am Lenker oder hinten am Gepäckträger. Der Verkehrssicherheitsberater Joachim Schalke vom Polizeipräsidium Köln kennt die Tücken der Kindersitze: „Das Problem ist, dass das eigene Fahrverhalten weniger stabil wird, denn Kinder bewegen sich in ihrem Sitz, schlafen ein und sacken in sich zusammen auf eine Seite. Wenig versierte Eltern kämen vielleicht in Versuchung, das Rad abzustellen, obwohl das Kind noch draufsitzt. Und das kann gefährlich werden.“ Ein weiterer Aspekt ist, dass die Kinder recht hoch sitzen und bei einem Unfall die Fallhöhe auch sehr hoch ist. „Aus diesen Gründen empfehle ich eher einen Fahrradanhänger“, rät Schalke. Ein Fahrradanhänger wird von den anderen Verkehrsteilnehmern wie Autofahrern aufmerksamer wahrgenommen, weil er größer und farbiger ist. Außerdem lässt er vermuten, dass ein Kind darin transportiert wird. Dadurch handeln die anderen Verkehrsteilnehmer achtsamer. Ein hoher Wimpel unterstützt diese Wirkung zusätzlich. Studien haben gezeigt, dass Autofahrer bei Fahrradanhängern einen größeren Seitenabstand halten als bei Fahrrädern mit Kindersitz.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Kinder im Anhänger besser gesichert und bei einem leichten Unfall somit besser geschützt sind. Der Anhänger kippt dabei eher zur Seite und wird nicht überfahren. Auch hier wird empfohlen, dem Kind einen Helm aufzusetzen.

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