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Unterwegs mit dem Fahrrad

Hier erfährst du, wie dein Helm richtig auf dem Kopf sitzen muss und was dein Rad alles braucht, damit du sicher überall hinkommst.

Deine Ausrüstung

 

Charlie rät: Fahr nie ohne Helm!

© Frank Robyn-Fuhrmeister, VDP

 

Hier erfährst du, wie dein Helm richtig auf dem Kopf sitzen muss und was dein Rad alles braucht, damit du sicher überall hinkommst.

 

Jeder weiß: Ein Rennfahrer steigt nicht ohne Helm und Schutzanzug in seinen Sportwagen. Bei einem Unfall wäre sonst die Verletzungsgefahr zu groß. Dasselbe gilt auch für dich, wenn du Fahrrad fährst: Ohne die richtige Ausrüstung gehst du im Straßenverkehr ein Risiko ein.

Dein Fahrradhelm

Ein Fahrradhelm schützt deinen Kopf, wenn du mit dem Fahrrad stürzt. Dafür ist es wichtig, dass der Helm passt. Ob er richtig am Kopf sitzt, kannst du ganz leicht kontrollieren:

Versuch eine Hand unter den geschlossenen Kinngurt deines Helms zu schieben. Klappt das, ist der Helm zu locker. Auch beim Kopfschütteln darf der Helm nicht wackeln. Die meisten Fahrradhelme haben an der Rückseite ein Drehrädchen. Damit kannst du ihn so einstellen, dass er nicht mehr verrutscht. Beim Einstellen helfen dir auch die seitlichen Gurte: Sie müssen links und rechts am Ohr verlaufen und ein Dreieck bilden. Wenn du den Kinngurt schließt, sollte der Helm stramm auf dem Kopf sitzen. Mach ihn aber auch nicht zu fest, das ist unbequem. Ein fingerbreiter Abstand zwischen Kinn und Gurt ist perfekt.

Bitte bei Problemen um Hilfe!

Hast du Probleme beim Einstellen deines Helms, bitte deine Eltern oder deinen Lehrer um Hilfe. Am besten ist es, wenn du dir den Helm schon im Geschäft vom Verkäufer richtig einstellen lässt. Achte beim Kauf des Fahrradhelms darauf, dass dir der Helm auch wirklich gefällt. Denn einen Helm, den du nicht schön findest, wirst du auch nicht gerne anziehen. Das kannst du ruhig auch deinen Eltern sagen.

Der Fahrradhelm ist kein Spielzeug!

Dein Fahrradhelm ist zwar stabil, aber trotzdem kein Spielzeug: Nur wenn du vorsichtig mit ihm umgehst, kann er dich optimal schützen. Wirfst du den Helm in die Ecke oder kickst ihn wie einen Fußball, kann das Material einreißen. Solche Risse sieht man nicht immer von außen. Aber sie machen den Helm viel weniger stabil.

Das alles braucht ein verkehrssicheres Fahrrad.

© www.pd-f.de/pressedienst-fahrrad

Dein verkehrssicheres Fahrrad

Damit du im Straßenverkehr sicher fahren kannst, braucht dein Fahrrad die richtige Ausstattung. Dazu gehören:

Bremsen

Zwei funktionierende Bremsen sind Pflicht. Entweder hast du zwei Handbremshebel für das Vorderrad und das Hinterrad am Lenker oder nur einen für das Vorderrad, dafür aber eine zusätzliche Rücktrittsbremse. Fahr niemals mit kaputten Bremsen, denn sonst kannst du bei roten Ampeln oder Kreuzungen nicht rechtzeitig stoppen.

Klingel

Mit einer gut hörbaren Klingel kannst du im Straßenverkehr auf dich aufmerksam machen. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn jemand vor dir auf dem Fahrradweg geht und dir den Weg versperrt. Hupen oder Tröten sind am Fahrrad verboten. Nur mit einer Klingel darfst du andere Verkehrsteilnehmer warnen.

Lampe und Rücklicht

Dein Fahrrad muss vorne eine Lampe mit weißem Licht und hinten ein rotes Rücklicht mit Reflektor haben. Das Licht sollte auch am Tag angeschaltet sein. Dadurch wirst du für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar.

Dynamo

Damit deine Lampe und das Rücklicht nicht von Batterien abhängig sind, braucht dein Fahrrad einen Dynamo. Das ist eine kleine Lichtmaschine. Sie erzeugt aus der Drehbewegung der Fahrradräder Strom für die Lampe und das Rücklicht.

Reflektoren

Achte darauf, dass du Reflektoren am Fahrrad hast: Einen weißen vorne und zwei rote hinten. Wenn dir bei Dunkelheit ein Auto entgegenkommt, werfen die Reflektoren das Licht der Autoscheinwerfer zum Autofahrer zurück. Dadurch sieht er dich besser.

Reflektorstreifen

An deinen Reifen musst du silberne Reflektorstreifen oder gelbe Katzenaugen in den Speichen der Räder haben. Die Streifen und die Katzenaugen strahlen das Licht zurück, wenn du von der Seite angestrahlt wirst. Wenn du Katzenaugen verwendest, musst du immer zwei am Vorderrad und zwei am Hinterrad haben.

Pedale

Ganz wichtig beim Fahrradfahren ist der sichere Tritt. Schließlich darfst du nicht abrutschen, sonst fällst du vielleicht hin. Deshalb müssen die Pedale fest am Fahrrad verschraubt und rutschfest sein. Beide Pedale müssen außerdem jeweils zwei Reflektoren haben.

Diese zusätzlichen Dinge sind für Dein Fahrrad sinnvoll

  • Eine Gangschaltung erleichtert dir das Hochfahren auf steilen Straßen oder Wegen.
  • Mit einem Gepäckträger kannst du sicher kleine Gegenstände transportieren.
  • Ein Kettenschutz kann verhindern, dass du beim Fahren in der Kette hängen bleibst.

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