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Mehr Verletzte, weniger Tote

Die Polizei nahm im Jahr 2016 rund 2,6 Millionen Unfälle auf – 2,8 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Das zeigt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamts. Damit ist 2016 das unfallreichste Jahr seit der deutschen Wiedervereinigung.

Die Verkehrsunfallstatistik 2016


2016 kamen weniger Menschen im Straßenverkehr ums Leben

© oooRENAooo, fotolia

 

Die Polizei nahm im Jahr 2016 rund 2,6 Millionen Unfälle auf – 2,8 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Das zeigt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamts. Damit ist 2016 das unfallreichste Jahr seit der deutschen Wiedervereinigung.

 

Bei 2,3 Millionen Unfällen, die sich 2016 auf Deutschlands Straßen ereigneten, blieb es bei einem Sachschaden. Bei den anderen 308.200 Unfällen wurden hingegen Personen verletzt oder sogar getötet. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,8 Prozent auf 396.700 Personen. Hingegen sank die Zahl der getöteten Menschen deutlich (- 7,1 Prozent). So kamen 2016 insgesamt 3.214 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben. Im Vorjahr waren es noch 3.459. Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland den niedrigsten Stand seit etwa 60 Jahren. Die Statistik gibt zudem Aufschluss darüber, mit welchen Verkehrsmitteln die tödlich Verunglückten auf der Straße unterwegs waren. So zeigt sich, dass mit einem Rückgang von 15,7 Prozent deutlich weniger Personen auf einem Kraftrad, wie einem Motorrad oder -roller, zu Tode kamen (- 98 Personen). Auch die Zahl der getöteten Insassen eines Pkw ging zurück – um 3,1 Prozent (- 45 Personen). Dagegen kamen 8,5 Prozent mehr Menschen auf Kleinkrafträdern und Mofas ums Leben (+ 5 Personen). Zudem stieg die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer um 4,3 Prozent (+ 15 Personen). Vergleicht man die einzelnen Bundesländer, starben in Bayern, Berlin, Hamburg, im Saarland und in Schleswig-Holstein 2016 mehr Menschen im Straßenverkehr als noch 2015. Mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der Unfalltoten in etwa gleich blieb, ereigneten sich in allen weiteren Bundesländern jedoch weniger tödliche Unfälle. Besonders deutlich war der Rückgang in Baden-Württemberg (- 78 Personen, - 16,1 Prozent) und in Brandenburg (- 58 Personen, - 32,4 Prozent).

MW (31.03.2017)

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