Sie sind hier >  /  

< Einbruchschutz – Tipps zur finanziellen Förderung

Gewalt gegen Senioren

Im März 2015 wurde ein Düsseldorfer Rentner-Ehepaar nachts von vier Maskierten überfallen und brutal gefesselt, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Die Täter durchsuchten die Wohnung, erbeuteten aber nur eine geringe Menge an Bargeld. Im Juni dieses Jahres meldete die WAZ, dass zwei Räuber durch ein offenstehendes Fenster in die Wohnung eines Seniorenpaars in Mülheim an der Ruhr eingedrungen waren und diese im Schlaf überraschten. Sie bedrohten die beiden über 70-Jährigen und rissen ihnen den getragenen Schmuck vom Körper. Für die wehrlosen Opfer sind solche Erlebnisse besonders traumatisch.

Wie man sich vor Trickbetrügern und Raubüberfällen schützen kann


Am Telefon sollten grundsätzlich keine persönlichen Informationen preisgegeben werden

© highwaystarz, fotolia

 

Im März 2015 wurde ein Düsseldorfer Rentner-Ehepaar nachts von vier Maskierten überfallen und brutal gefesselt, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Die Täter durchsuchten die Wohnung, erbeuteten aber nur eine geringe Menge an Bargeld. Im Juni dieses Jahres meldete die WAZ, dass zwei Räuber durch ein offenstehendes Fenster in die Wohnung eines Seniorenpaars in Mülheim an der Ruhr eingedrungen waren und diese im Schlaf überraschten. Sie bedrohten die beiden über 70-Jährigen und rissen ihnen den getragenen Schmuck vom Körper. Für die wehrlosen Opfer sind solche Erlebnisse besonders traumatisch.

Täter werden brutaler

„2014 sind deutlich mehr Seniorinnen und Senioren Opfer von Straftaten geworden als noch im Jahr 2005 – im Zehnjahresvergleich hat die Zahl der Opfer um 23,6 Prozent zugenommen“, erklärt Wolfgang Spies, stellvertretender Landesvorsitzender NRW der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dort zuständig für Seniorenpolitik. Insgesamt gab es im Jahr 2014 3.331 Raubüberfälle in Wohnungen, knapp 19 Prozent der Opfer waren über 60 Jahre alt. Auffällig sei die zunehmende Brutalität, mit der die Täter zum Teil vorgingen. „Insgesamt kann man in der Gesellschaft einen zunehmenden Mangel an Respekt feststellen und niedrigere Hemmschwellen, Gewalt auszuüben. Das spiegelt sich dann auch in diesem Bereich wider. Die Täter scheuen sich weniger, auch gegenüber älteren und gebrechlichen Menschen gewalttätig zu werden“, so Spies. Der Übergang vom Trickbetrug zu brutaleren Vorgehensweisen sei dabei fließend – vor allem, wenn die Opfer Gegenwehr leisten würden.

Seite: 1 2 3 weiter >>

Weitere Infos für Senioren

Teures Flirten

Sie schien gefunden, die große Liebe: im Internet, bei einer...[mehr erfahren]

„Ältere gehen verantwortlich mit Leistungseinbußen um“

Viele fordern eine gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der...[mehr erfahren]

Schon einfache Maßnahmen erhöhen die Sicherheit

„Wer wirklich bei mir einbrechen will, der schafft das auch!“ – diese...[mehr erfahren]

Mit dem Klemmbrett durch die Fußgängerzone

Vor allem in den Sommermonaten, wenn sich viele Menschen in der...[mehr erfahren]

Ältere Menschen leiden besonders stark unter Gewalterlebnissen

Ältere Menschen werden zwar objektiv gesehen nicht häufiger Opfer von...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Meist gelesene Artikel

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Soll das Verfahren "Section Control" zur Kontrolle der Geschwindigkeit auf Streckenabschnitten, das zur Zeit in Niedersachsen getestet wird, in Deutschland eingeführt werden?
Ja, dadurch wird das nur kurzzeitige riskante Abbremsen bei den bisherigen Blitzanlagen verhindert. Es sollte in Deutschland flächendeckend eingeführt werden.
Ja, eine Einführung würde die Verkehrsunfälle verringern, sollte aber nur an speziellen Gefahrenpunkten eingesetzt werden.
Nein, eine Einführung würde zu eine weitere Gängelung der Autofahrer in Deutschland führen und wäre in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch.