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Pillen mit Mausklick – aber sicher!

Der Online-Kauf von Medikamenten wird auch in Deutschland immer populärer. Doch die Risiken sind nicht zu unterschätzen, denn es sind auch viele unseriöse Anbieter auf dem Markt. Wir geben Ihnen praktische Hinweise, wie Sie Arzneimittel auch über Versandapotheken und das Internet sicher kaufen können.

Tipps und Links zum sicheren Online-Kauf von Medikamenten

Medikamente können bequem online bestellt werden

© Birgit Reitz-Hofmann, fotolia

 

Der Online-Kauf von Medikamenten wird auch in Deutschland immer populärer. Doch die Risiken sind nicht zu unterschätzen, denn es sind auch viele unseriöse Anbieter auf dem Markt. Wir geben Ihnen praktische Hinweise, wie Sie Arzneimittel auch über Versandapotheken und das Internet sicher kaufen können. 

So erkennen Sie seriöse Versandapotheken

  • Prüfen Sie, ob die Webseite der Versandapotheke generell einen vertrauenswürdigen und seriösen Eindruck macht.
  • Achten Sie auf das Impressum: Ist eines vorhanden? Sind Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde vorhanden? Ist das Gütesiegel vorhanden, dass Medikamente online vertrieben werden dürfen?
  • Recherchieren Sie nach, ob die Versandapotheke auch eine Präsenzapotheke in Deutschland hat.
  • Stellen Sie fest, ob Kontaktmöglichkeiten – über E-Mail und Telefon – angegeben sind, an die man sich bei Fragen wenden kann. Steht ein gelernter Apotheker für Rückfragen zur Verfügung?
  • Bedenken Sie: Auch seriös aussehende Webseiten können gefälscht sein. Ebenso vermeintliche Gütesiegel, Zertifikate oder Urkunden!
  • Wird für Medikamente, die eigentlich verschreibungspflichtig sind, kein Rezept verlangt, sollten Sie dort auf keinen Fall etwas bestellen! Bedenken Sie: Auch Viagra gehört zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten.

So kaufen Sie Medikamente sicher online

  • Bestellen Sie keine Medikamente aus dem Ausland!
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Medikamente zu extrem billigen oder extrem teuren Preisen angeboten werden!
  • Lassen Sie sich nicht auf eine vermeintliche „Online-Beratung“ ein, die ein Rezept ersetzen soll!
  • Bestellen Sie keine Arzneimittel, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Unter www.pharmnet-bund.de können in Deutschland zugelassene Arzneimittel recherchiert werden.
  • Kaufen Sie niemals in Online-Shops, die über Spam-Mails beworben werden!
  • Kommen Medikamente in ungewöhnlicher Verpackung bei Ihnen an – zum Beispiel lose im Beutel verpackt – nehmen Sie diese auf keinen Fall an, sondern geben Sie das Arzneimittel in der nächsten Apotheke ab! Das Gleiche gilt, wenn der Beipackzettel fehlt oder dieser gekürzt ist!

Schon ein Klick reicht…

© Thomas Vogt, fotolia

Webtipps zum Online-Kauf von Medikamenten

  • Über das Portal des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit kann im Internet kostenlos überprüft werden, ob ein Medikament über eine Zulassung verfügt. In dem System sind auch Eintragungen über Medikamente enthalten, die keine deutsche, aber eine europäische Zulassung haben. Darüber hinaus sind die in Deutschland zugelassenen Versandapotheken auf dieser Website recherchierbar (über das Versandapothekenregister).
  • Beim Portal des Bundesverbandes der Apotheker im öffentlichen Dienst BAPÖD finden Sie die Anschriften und Ansprechpartner in der Arzneimittelüberwachung und amtlichen Arzneimitteluntersuchung nach Bundesländern geordnet.
  • Im Portal für Arzneimittelinformationen des Bundes und der Länder PharmNet-Bund werden Arzneimitteldaten zentral und transparent dargestellt – mit Recherchemöglichkeit nach dem Arzneimittelnamen und/oder dem Stoffnamen.
  • Die Doping Liste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) verfügt über nationale Stellen; in Deutschland ist diese Stelle die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) mit Sitz in Bonn.
  • Auf der Webseite der polizeilichen Kriminalprävention sind Informationen zu speziellen Themenbereichen wie zum Beispiel „Arzneimittel“ abrufbar.
  • Hilfreich ist auch die Webseite der „European Alliance for Access to Safe Medicines“, also der „Europäischen Allianz zum Zugang zu sicheren Medikamenten“ EAASM Hier gibt es viele nützliche Tipps rund um gefälschte Medikamente und den sicheren Online-Einkauf.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.