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Gewalt hat viele Gesichter

Niemand sollte die Augen verschließen

Gewalt sollte in unserer Gesellschaft keinen Platz haben

© eyezoom1000, fotolia

 

Gewalt kennt viele Formen: Sie kann physisch oder psychisch sein und zieht sich durch alle sozialen Schichten und alle Altersstufen. 

 

Häusliche Gewalt findet in der Regel im Verborgenen statt. Die Opfer durchleben häufig ein jahrelanges Martyrium. Aus Angst, Scham und aufgrund von Schuldgefühlen trauen sie sich nicht, über die Geschehnisse zu sprechen oder Anzeige gegen den Täter zu erstatten. Anonyme Beratungsstellen sind für Opfer oft die erste Anlaufstelle. 

Das Thema Gewalt im Fußball hat besonders seit Einführung einer dritten Bundesliga weiter an Brisanz gewonnen. Wie geht die Polizei mit der Gewalt sowohl rund um Stadien als auch bei den An- und Abreisewegen um? Welche Initiativen gibt es, der Gewalt entgegenzuwirken?

Gegen Gewalt im Bereich Extremismus, etwa in der links- oder rechtsextremen Szene, geht die Polizei konsequent vor. Aber welche Möglichkeiten gibt es für Anhänger der extremistischen Szene der Gewalt den Rücken zu kehren und auszusteigen? 

Gewalt in der Gesellschaft ist ein vielschichtiges Thema: Randalierende und pöbelnde Jugendliche an Bahnhöfen, aber auch Gewalt in der Pflege gehören dazu. Fakt ist, dass die Opfer Gewalttätigkeiten oft hilflos gegenüberstehen. Daher ist es wichtig, dass jeder Einzelne in seinem direkten Lebensumfeld Verantwortung übernimmt und darauf achtet, dass Gewalt in unserer Gesellschaft nicht geduldet wird.

 

 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.