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Messer machen Mörder

„Zwei Jugendliche bei Messer-Streit lebensgefährlich verletzt: Ein 25-Jähriger Lokalbetreiber und sein 23-jähriger Angestellter gerieten mit zwei 16- und 17-Jährigen in Streit, dann kam es zu lebensgefährlichen Messerstichen. Während der Auseinandersetzung erlitten die Jugendlichen lebensgefährliche Stiche. Beide mussten in Krankenhäusern notoperiert werden. Die Männer wurden noch am Tatort festgenommen“, berichtete die Berliner Morgenpost am 15. November 2014. Taten wie diese sind kein Einzelfall – zu Angriffen mit Messern, bei denen junge Menschen schwer verletzt oder getötet werden, kommt es in Berlin immer wieder. Um Jugendliche frühzeitig über die Gefährlichkeit von Stichwaffen aufzuklären, bietet das Landeskriminalamt Berlin seit Herbst 2014 das Unterrichtsmodul „Messer machen Mörder“ für Berliner Schulen an.

Präventionsprogramm der Berliner Polizei klärt Jugendliche auf


Messer lassen einen Streit schnell eskalieren 

© Monkey Business, fotolia

 

Zwei Jugendliche bei Messer-Streit lebensgefährlich verletzt: Ein 25-Jähriger Lokalbetreiber und sein 23-jähriger Angestellter gerieten mit zwei 16- und 17-Jährigen in Streit, dann kam es zu lebensgefährlichen Messerstichen. Während der Auseinandersetzung erlitten die Jugendlichen lebensgefährliche Stiche. Beide mussten in Krankenhäusern notoperiert werden. Die Männer wurden noch am Tatort festgenommen“, berichtete die Berliner Morgenpost am 15. November 2014. Taten wie diese sind kein Einzelfall – zu Angriffen mit Messern, bei denen junge Menschen schwer verletzt oder getötet werden, kommt es in Berlin immer wieder. Um Jugendliche frühzeitig über die Gefährlichkeit von Stichwaffen aufzuklären, bietet das Landeskriminalamt Berlin seit Herbst 2014 das Unterrichtsmodul „Messer machen Mörder“ für Berliner Schulen an.

 

Das Unterrichtsmodul richtet sich an Schüler der achten bis zehnten Klasse und ergänzt optional das Anti-Gewalt-Programm, das von den Präventionsbeauftragten der Berliner Polizei an den Schulen durchgeführt wird. „Ins Leben gerufen wurde „Messer machen Mörder“, weil wir den Eindruck hatten, dass der Einsatz von Messern bei Jugendlichen und Heranwachsenden zunehmend eine Rolle spielt“, erklärt Tanja Herrmann von der Achten Mordkommission der Berliner Polizei. Bei Ermittlungen und in Gesprächen mit Tätern und Opfern zeigte sich, dass Angriffe mit Messern häufig aus nichtigen Gründen entstehen und kleine Streitereien zu oft damit enden, dass jemand schwer verletzt oder gar getötet wird. „Es hat uns sehr betroffen gemacht, dass viele lebensbedrohliche Verletzungen oder Todesfälle wahrscheinlich hätten verhindert werden können, wenn kein Messer im Spiel gewesen wäre“, so die Kriminaloberkommissarin. Da auch die Präventionsbeamten ihr bestätigten, dass das Thema „Messer“ auch im Präventionsunterricht von den Jugendlichen immer wieder angesprochen werde, entschied man sich für die Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit.

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