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Alles im Griff?!

Fast ein Drittel der 18- bis 25-Jährigen trinkt regelmäßig Alkohol – also mindestens einmal pro Woche. Das ergab eine Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zwar sind die Zahlen seit einigen Jahren leicht rückläufig. Dennoch ist der Konsum im Vergleich zu den 12- bis 17-Jährigen hoch. Hier trinkt nur etwa jeder zehnte regelmäßig. Das bedeutet: Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr wird konsumiert. Mit einem interaktiv gestalteten Stationen-Parcours will das SuchtPräventionsZentrum des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg genau diese Zielgruppe erreichen. Seit 2004 führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt „Alles im Griff?! Parcours zur Suchtprävention“ mit Oberstufen- und Berufsschülern ab 16 Jahren durch. Sie sollen sich auf spielerische Weise mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen. Doch es geht nicht nur um Alkohol, sondern auch um illegale Drogen, Nikotin, Essstörungen, Glückspiel und Medien.

Der Hamburger Stationen-Parcours zur Suchtprävention


Der Parcours richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren

© SuchtPräventionsZentrum

 

Fast ein Drittel der 18- bis 25-Jährigen trinkt regelmäßig Alkohol – also mindestens einmal pro Woche. Das ergab eine Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zwar sind die Zahlen seit einigen Jahren leicht rückläufig. Dennoch ist der Konsum im Vergleich zu den 12- bis 17-Jährigen hoch. Hier trinkt nur etwa jeder zehnte regelmäßig. Das bedeutet: Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr wird konsumiert. Mit einem interaktiv gestalteten Stationen-Parcours will das SuchtPräventionsZentrum des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg genau diese Zielgruppe erreichen. Seit 2004 führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt „Alles im Griff?! Parcours zur Suchtprävention“ mit Oberstufen- und Berufsschülern ab 16 Jahren durch. Sie sollen sich auf spielerische Weise mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen. Doch es geht nicht nur um Alkohol, sondern auch um illegale Drogen, Nikotin, Essstörungen, Glückspiel und Medien.

Mehr als reine Wissensvermittlung

An acht bis zehn Schulen ist das Team des SuchtPräventionsZentrums jedes Jahr mit dem Parcours zu Gast. „Wenn wir die Kapazitäten hätten, könnten wir ihn noch häufiger durchführen. So groß ist das Interesse", berichtet die Projektleiterin Nicola Vogel. Der Parcours besteht aus zwölf Stationen. Jede thematisiert eine andere potenzielle Sucht. Zehn von ihnen können die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Aufgabenbeschreibung eigenständig absolvieren. Bei der Station „Alkohol“ geht es beispielsweise darum, sein Wissen über die Wirkung von alkoholhaltigen Getränken zu testen. „Dazu zählt auch, zu überlegen, wie man sich in verschiedenen Situationen verhalten sollte, zum Beispiel, wenn die Freundin oder der Freund betrunken Auto fahren will“, erklärt die Expertin. Auf der Webseite „Kenn dein Limit“ der BZgA können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihren eigenen Konsum prüfen und reflektieren, ob sie auf der letzten Party viel oder wenig getrunken haben. Die Themen und Inhalte werden vom Team des SuchtPräventionsZentrums regelmäßig aktualisiert. „Vor einigen Jahren haben wir das Thema Digitalisierung aufgegriffen. Auch E-Zigaretten oder E-Shishas werden mittlerweile thematisiert.“

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