Als Teil der energetischen Sanierung ist der Austausch alter Fenster, Balkon-, Terrassen- und Haustüren selbstverständlich. Aber nicht nur die Energieeffizienz ist ein wichtiges Kriterium für zunehmend steigende Ansprüche an nachhaltiges Sanieren.
Eine Investition für Jahrzehnte
Wer heute saniert plant für die Zukunft. Mit dem Austausch alter Fenster und Haustüren gehen zahlreiche Fragen einher, bleiben sie doch für viele Jahre im Haus. Angefangen beim Material der Profilsysteme – ob Kunststoff, Aluminium oder Holz – über Aussehen, Farbe, Verglasung, Beschläge, Komfortausstattungen und Zubehör bis hin zu Barrierefreiheit, Wärme-, Schall- und Einbruchschutz. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass nur erstklassige Qualität in der Lage ist, den hohen Anforderungen gerecht zu werden und die Funktionssicherheit von Fenstern und Haustüren über Jahrzehnte zu gewährleisten. Das Qualitätssiegel des anerkannten Prüfinstituts ift-Rosenheim und das RAL-Gütezeichen sind hohe Qualitätsnachweise, auf die Bauherren vertrauen können.
Wirksamer Einbruchschutz bestimmt den Wert von Immobilien wesentlich mit
Alte Fenster und Haustüren sind oft nicht nur schlecht gedämmt, sondern auch unzureichend gegen Einbruch gesichert. Vor allem bei leicht erreichbaren Fenstern im Erdgeschoss, Terrassen- und Balkontüren, Haustüren sowie Nebeneingangstüren im Keller oder der Garage lohnt es sich, auf erhöhten Einbruchschutz zu setzen. Nicht ohne Grund empfehlen die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen dort geprüften und zertifizierten Einbruchschutz gemäß DIN EN 1627 und der Widerstandsklasse RC 2. Diese Elemente verfügen über robuste mechanische Sicherungen, die Aufbruchsversuchen erfolgreich Widerstand leisten. Unter anderem sind das Sicherheitsbeschläge und Mehrfachverriegelungen, die den Fensterflügel oder den Gehflügel der Haustür beim Schließen fest mit dem Blendrahmen verbinden und ein schnelles Aufhebeln unmöglich machen. Auch Sicherheitsisolierglas hält Ganoven wirkungsvoll ab. Dabei handelt es sich um Verbundsicherheitsglas (VSG), das im Unterschied zu gewöhnlichem Glas bei Gewalteinwirkung nicht vollständig zerbricht. So wird verhindert, dass von außen eine Durchgreiföffnung geschaffen werden kann, um das Fenster oder die Tür zu öffnen. Diese und weitere robuste mechanische Sicherungen hindern Einbrecher effektiv am Eindringen ins Haus. Alarmanlagen allein können das nicht. Sie machen aber als zusätzliche Maßnahme Sinn.
Autor: Tahir Lambrecht
Geschäftsführer der WIRUS Fenster GmbH & Co.KG
www.wirus-fenster.de
Fazit: Einbruchschutz sollte bei der energetischen Sanierung unbedingt mit bedacht werden
Es lohnt sich, vor einem Sanierungsvorhaben sämtliche Details genau zu überdenken und sorgsam zu planen. Nicht nur die Dämmwerte sind entscheidend für Funktionalität, Wohnkomfort und Immobilienwert. Qualifizierte Handwerksbetriebe beraten vor Ort ausführlich und sorgen für den fachgerechten Einbau.

