Die Qualität der Fenster- und Haustür-Profile spielt beim Einbruchschutz eine tragende Rolle

Starke Profile – starke Sicherheit!

Die Fenster, Terrassen- und Balkontüren, Haus- und Nebeneingangstüren sind laut Polizeistatistik bei Haus- und Wohnungseinbrüchen die größten Schwachstellen. Wer sich wirksam schützen will, denkt meistens zuerst an Sicherheitsbeschläge und Sicherheitsverglasungen. Denn erfahrungsgemäß ist ein Fenster oder eine Haustür mit herkömmlicher Sicherheitsausstattung vom Gelegenheitstäter – und das sind die meisten – innerhalb weniger Sekunden aufgebrochen. Wenn es um wirksamen Einbruchschutz geht, spielen aber auch die Flügel- und Rahmenprofile der Fenster und Haustüren eine wichtige Rolle.

Tahir Lambrecht

Tahir Lambrecht

Erstklassige Profilsysteme tragen die hohen Glasgewichte

Die Profile müssen die hohen Gewichte schwerer Sicherheitsverglasungen tragen. Nur erstklassige Qualität ist in der Lage, den enormen Belastungen über Jahre hinweg standzuhalten, die einbruchhemmende Wirkung und Funktionssicherheit der Fenster und Haustüren zu gewährleisten. Insbesondere bei Fenstern und Haustüren aus Kunststoff gibt es große Qualitätsunterschiede. Umfangreiche Messungen belegen das: Profile in Klasse A-Qualität bestehen aus hochschlagzähem Hart-PVC, sind stabiler und mechanisch stärker belastbar als Profile der Klasse B. Durchschnittlich 14 Prozent mehr Materialeinsatz und entsprechend höhere Profil-Wanddicken sorgen bei der höchsten Qualitätsstufe nach DIN EN 12608 und Klasse A dafür, dass es nicht zu Verformungen der Profile kommt. Die Gefahr, dass neue Fenster und Haustüren mit zweitklassigen, dünnwandigen Profilen schon nach wenigen Jahren Schwachstellen und Funktionsprobleme aufweisen ist groß – gerade in Anbetracht der hohen Glasgewichte leistungsstarker Sicherheitsverglasungen.

Starke Profile der Klasse A geben Sicherheitsbeschlägen den festen Halt

Sowohl Flügel- als auch Rahmenprofile in Klasse A-Qualität sind mit innenliegenden Stahlverstärkungen ausgestattet. So können Sicherheitsbeschläge fest verschraubt und Fenster wie Haustüren sicher in der Wand verankert werden. Im Vergleich zur Klasse B ist bis zu 20 Prozent mehr Auszugskraft notwendig, um Verschraubungen im Profil zu lösen.

I

Autor: Tahir Lambrecht
Geschäftsführer der WIRUS Fenster GmbH & Co.KG
www.wirus-fenster.de

Fazit: Wirksamer Einbruchschutz ist immer eine Frage der Gesamtkonstruktion

Nicht ohne Grund empfehlen die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, darauf zu achten, dass Fenster und Haustüren nach DIN EN 1627 geprüft und zertifiziert sind. Denn diese Elemente sind darauf getestet, dass es in der Gesamtkonstruktion mit Rahmen, Flügel, Beschlag, Verglasung und Türfüllung keinen Schwachpunkt gibt. Ob Kunststoff oder Aluminium – erstklassige Profilqualität liefert bei WIRUS® dafür die Basis – bis zur, für den privaten Bereich, höchsten Widerstandsklasse RC 3.

Und weil gute Qualität nur dann sicher funktioniert, wenn sie auch fachgerecht montiert wird, sollten Bauherren ausschließlich professionelle Fachbetriebe beauftragen. Diese sind kompetent für die Kunden da – von der persönlichen Beratung, dem Aufmaß und professionellen Einbau bis hin zur Wartung.