
Mit einfachen Maßnahmen lassen sich viele Angriffe verhindern
Online sind wir immer im Fadenkreuz von Internetkriminellen
Immer mehr Angriffe auf unsere privaten Daten
- Bahnbrechende technische Entwicklungen spielen bösartigen Akteuren im digitalen Raum in die Karten.
- Cyberkriminelle sind technisch auf dem neusten Stand und agieren aggressiv. Für ihre kriminellen Dienstleistungen haben sie professionelle Strukturen etabliert.
Bei Privatpersonen wollen Internetkriminelle sich an deren Vermögen bereichern. Zwei Beispiele:
- Sie locken uns auf gefälschte Websites, damit wir dort unsere Passwörter für den Zahlungsverkehr preisgeben. 37 Prozent aller Exchange-Server, über die unsere E-Mails an uns ausgeliefert werden, sind verwundbar.
- Sie nutzen Schwachstellen in der Software auf unseren Endgeräten aus, um mit unseren Passwörtern auf unsere Kosten im Netz einzukaufen. 25 Prozent aller Tablets und Smartphones mit dem Android-Betriebssystem erhalten keine Sicherheitsupdates mehr und sind deshalb leicht verwundbar.
Wenn wir einfache Regeln konsequent befolgen, verringern wir unser Risiko
- Passwörter: Wir sollten sichere Passwörter verwenden und diese öfters ändern und uns nicht überall mit dem gleichen Passwort einloggen.
- Sicherheitsupdates: Wir sollten immer die automatische Update-Funktion für unsere Software nutzen.
- Virenscanner / Firewall: Eine Antivirensoftware auf unseren IT-Geräten macht Sinn, denn sie schützt uns vor Angriffen.
- Backup wichtiger Daten: Wenn wir auf externen Speichermedien regelmäßig eine Kopie aller wichtigen Dateien ablegen, können wir im Schadensfall darauf zugreifen.
- Zugriffsrechte von Programmen: Wir sollten nicht jedem Programm den Zugriff auf alle gewünschten Funktionen einräumen.
- Nicht automatisch einloggen: Passwörter sollten wir jedes Mal selbst eingeben, zum Beispiel bei Amazon oder anderen Shopping-Plattformen.
- Wenn möglich, sollte immer die Zwei-Faktor-Autorisierung genutzt werden.
Daran erkennen wir, dass wir angegriffen werden
- Einzelne Softwareprogramme funktionieren nicht mehr.
- Der Computer ist unglaublich langsam oder er stürzt ab.
- Ich sehe Abbuchungen auf meinem Konto, die ich nicht ausgelöst habe und mir nicht erklären kann.
- Auf meinen Profilen werden Socialmediaposts abgesetzt, die nicht von mir sind.
- Mein Rechner wird verschlüsselt. Um die Daten freizuschalten, soll ich ein Lösegeld in Bitcoins zahlen.
So verhalten wir uns richtig, damit Angriffe nicht zum Erfolg führen
Vorsicht beim...
- Öffnen von E-Mails und E-Mail-Anhängen unbekannter Absender mit reißerischen oder ungewöhnlichen Betreffzeilen
- Anklicken von Links in Mails, über die beispielsweise Kontozugriffe oder Zugangsdaten bei Finanz- oder anderen Dienstleistern verifiziert werden sollen
- Online-Shopping auf Websites mit seltsamen URLs, Schreibfehlern im Text oder fehlendem Impressum
- Herunterladen von unbekannten Programmen aus dem Internet
- leichtfertigen Einräumen von Zugriffsrechten
Das sollten wir tun, wenn ein Schaden eingetreten ist
- die Verbindung zum Internet kappen
- einen Virenscanner einsetzen
- die Festplatte neu formatieren und alle Software neu aufspielen
- das Daten-Backup aufspielen
- professionelle Hilfe holen
WL (28.02.2025)
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