
Vorfahrt für Verantwortung im Straßenverkehr
Was wir für mehr Verkehrssicherheit tun können
Verkehrssicherheit geht uns alle an
- Privater Straßenverkehr: Manche Menschen fahren im Straßenverkehr sehr schnell oder aggressiv, auch unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Sie riskieren ihre Gesundheit und das Leben anderer Menschen. Auch als Fußgänger, Fahrrad- und E-Scooterfahrer verhalten wir uns oft unachtsam, etwa an roten Ampeln oder im gemeinsam genutzten Verkehrsraum. Technische Mängel an Fahrzeugen können ebenfalls zu Unfällen führen.
- Gewerblicher Straßenverkehr: Immer wieder gibt es Mängel beim Beladen von Güterfahrzeugen. Das steigert das Unfallrisiko. Wer bei langen Fahrten die nötigen Ruhezeiten nicht einhält, geht ebenfalls ein hohes Risiko ein. Das gilt auch für alle, die sich am Steuer ablenken lassen, etwa von ihrem Handy. Das enorme Gewicht von LKW führt außerdem zu langen Bremswegen.
- Mit der Bahn unterwegs: Züge und Bahnhöfe können für uns aufgrund von Verwahrlosung zu Angsträumen werden. Alkoholisierte Mitreisende können uns gegenüber aggressiv auftreten.
- Senioren unterwegs: Im Alter nimmt die Reaktionsschnelligkeit ab, auch hinter dem Steuer. Viele Ältere wollen das nicht wahrhaben. Wenn wir Medikamente einnehmen, kann auch dies die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.
Entscheidend ist unser „fehlerverzeihendes“ Verhalten
- Wir sollten uns im Straßenverkehr verantwortungsvoll bewegen und vorausschauend daran denken, welche Fehler andere Verkehrsteilnehmende machen könnten.
- Wenn wir die Verkehrsregeln beachten, retten wir Leben.
- Bei einem Stau auf der Autobahn sollten wir stets eine Rettungsgasse bilden.
- Unser Fahrzeug sollten wir technisch in Schluss halten und stets die richtigen Reifen wählen.
So erkennen wir, wenn es im Straßenverkehr gefährlich wird
Wenn wir unsere Umgebung aufmerksam wahrnehmen, erkennen wir sehr schnell, wenn Gefahr droht. Zum Beispiel...
- in Baustellen mit verengten Fahrspuren
- wenn Menschen an Haltestellen Bus und Bahn hinterherhetzen
- wenn Kinder auf der Straße spielen
- wenn wir durch Gegenlicht geblendet werden
- wenn wir merken, dass uns die Augen hinterm Steuer zufallen oder wenn wir fahren wollen, obwohl wir zu viel Alkohol im Blut haben
So können wir Risiken begrenzen, wenn wir unterwegs sind
- die eigene Geschwindigkeit immer der aktuellen Situation (Wetter, Sichtverhältnisse, Baustellen) anpassen
- die Arbeit der Rettungskräfte nicht behindern
- andere rechtzeitig warnen, wenn wir sehen, dass es gleich krachen könnte
- in Bussen und Bahnen Zivilcourage zeigen, damit Schwächere nicht zu Schaden kommen
Das sollten wir tun, wenn ein Schaden eingetreten ist
- nach einem Unfall erste Hilfe leisten, auch als unbeteiligte Person
- über die 110 Rettungskräfte und Polizei aktivieren
- die Haftpflicht- und Kaskoversicherung informieren
WL (28.02.2025)
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