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„Back up“ gegen Rechtsextremismus

„Back up“ ist eine von zwei Beratungsstellen für Opfer von rechter Gewalt in Nordrhein-Westfalen. Sie ist für den Bereich Westfalen zuständig, während die Opferberatung Rheinland in dem anderen Landesteil die Anlaufstelle ist. Seit November 2011 unterstützen fünf Back Up-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Menschen, die entweder selbst Opfer von rechtsradikalen Übergriffen geworden sind, deren Angehörige sowie Zeuginnen und Zeugen.

Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt


Rechtsextremismus sollte in der Gesellschaft keinen Platz haben

© Marco2811, fotolia 

„Back up“ ist eine von zwei Beratungsstellen für Opfer von rechter Gewalt in Nordrhein-Westfalen. Sie ist für den Bereich Westfalen zuständig, während die Opferberatung Rheinland in dem anderen Landesteil die Anlaufstelle ist. Seit November 2011 unterstützen fünf Back Up-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Menschen, die entweder selbst Opfer von rechtsradikalen Übergriffen geworden sind, deren Angehörige sowie Zeuginnen und Zeugen.

Die Sozialpädagogin Franca Ziborowius begleitet das Projekt von Beginn an, zunächst als Beraterin, mittlerweile ist sie die Teamleitung der Beratungsstelle. „Back Up arbeitet proaktiv und aufsuchend in ganz Westfalen, das bedeutet, wir recherchieren Fälle und suchen die Betroffenen zu Hause oder an einen Ort ihrer Wahl auf. Einen Schwerpunkt bilden dabei seit Jahren die Städte im östlichen Ruhrgebiet, aber auch Bielefeld, Münster und Siegen“, erklärt Ziborowius. Bei den Betroffenen handelt es sich häufig um Geflüchtete oder Menschen die aufgrund ihres politischen Engagements in den Fokus der Rechten rücken. „Die Opfer passen nicht in das rechtsextreme Weltbild der Täter. Zu den Betroffenen gehören beispielsweise auch Politiker, Lehrer oder Flüchtlingsinitiativen, dabei sind alle Altersgruppen betroffen.“ Die Beratung ist kostenlos und kann auf Wunsch auch anonym erfolgen. Die Betroffenen melden sich in der Regel über die Telefon-Hotline, es besteht aber auch eine gute Kooperation zur Polizei.

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