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Machen Sie Einbrechern das Leben schwer!

„Wer wirklich bei mir einbrechen will, der schafft das auch!“ – diese weit verbreitete Ansicht ist einfach falsch. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen Sie Einbrechern ihr Werk erschweren können. Dabei handelt es sich einerseits um Verhaltensregeln, andererseits um technische Hilfsmittel. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie aufgelistet – die beste Checkliste kann allerdings eine individuelle Beratung durch polizeiliche Experten nicht ersetzen.

Schon einfache Maßnahmen erhöhen die Sicherheit

Chaos nach Einbruch

© Initiative "Nicht bei mir!"

 

„Wer wirklich bei mir einbrechen will, der schafft das auch!“ – diese weit verbreitete Ansicht ist einfach falsch. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen Sie Einbrechern ihr Werk erschweren können. Dabei handelt es sich einerseits um Verhaltensregeln, andererseits um technische Hilfsmittel. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie aufgelistet – die beste Checkliste kann allerdings eine individuelle Beratung durch polizeiliche Experten nicht ersetzen.

 

Die für Sie zuständige Stelle können Sie hier ganz einfach recherchieren: Geben Sie einfach in unserer Suchbox rechts oben unter "Beratungsstellensuche" Ihre Postleitzahl oder Ihren Ort ein! Generell gilt: Halten Sie die Augen offen und informieren Sie die Polizei, wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten! 

Einbrecher bei Nacht

© Initiative "Nicht bei mir!"

Verhaltenstipps

  • Schließen Sie Ihre Türen (Haustüre, Balkon- oder Terrassentüren) bei jedem Verlassen der Wohnung, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Dies gilt auch für die Fenster: Lassen Sie sie nicht gekippt!
  • Verstecken Sie niemals einen Zweitschlüssel unter der Fußmatte oder in einem Blumentopf! Sind Ihre Schlüssel einmal verloren gegangen, dann wechseln Sie die Schlösser umgehend aus!
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Briefkasten während urlaubsbedingter Abwesenheit geleert wird und ggf. Rollläden regelmäßig herauf- und herunter gefahren werden.
  • Hinterlassen Sie auf ihrem Anrufbeantworter keinen Hinweis auf Ihre Abwesenheit. Belassen Sie es lieber bei Ihrem üblichen Ansagetext.
  • Wenn jemand klingelt: Fragen Sie, wer der Besucher ist und zu welcher Hauspartei er will. Öffnen Sie nicht einfach über die Gegensprechanlage. 
  • Öffnen Sie auch Ihre Wohnungstüre nicht bedenkenlos. Vergewissern Sie durch den Türspion, wer eingelassen werden will. Lassen Sie sich von vermeintlichen GEZ-Mitarbeitern oder Handwerkern die Ausweise zeigen – aber nur durch die spaltbreit offene, durch ein Kastenschloss mit Türbügel gesicherte Tür.
  • Reagieren Sie, wenn es klingelt: Es könnte sich um eine Anwesenheitskontrolle durch die Täter handeln. Damit signalisieren Sie: Die Wohnung ist nicht leer!
  • Rufen Sie im Fall eines Einbruchs die Polizei über die Notrufnummer 110. Wenn Sie den Tätern direkt gegenüberstehen: Spielen Sie nicht den Helden. Einbrecher sind üblicherweise keine Gewalttäter. Trotzdem sollten Sie keinesfalls versuchen, sie festzuhalten. Prägen Sie sich lieber Gesichter und sonstige Merkmale der Täter und ggf. ihrer Fluchtfahrzeuge gut ein! 
  • Soziale Netzwerke im Internet werden von Einbrechern als Recherchequelle genutzt. Stellen Sie deshalb keine Informationen in Ihr Profil, die nützliche Hinweise für Kriminelle sein können (z.B. Adresse, Reiseabsichten). Seien Sie äußerst zurückhaltend, wenn Sie Anfragen zur Verlinkung und zum Einsehen persönlicher Daten aus Ihrem Profil erhalten.

Professionelle Hilfe beim Einbruchschutz

Auf unserem Portal finden Sie Unternehmen, die mechanische und elektronische Sicherheitstechnik anbieten. Dazu haben wir eine Datenbank mit Fachanbietern zur Einbruchsicherung aufgebaut, die Ihnen bei der Absicherung Ihres Objektes behilflich sein können.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Einbruchschutz.

 

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.