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Alles auf Anfang

Viele Jugendliche machen früh erste Erfahrungen mit illegalen Drogen, in der Regel konsumieren die meisten aber noch nicht regelmäßig. Diese Jugendlichen haben noch die Chance, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und zu verändern. Gleichzeitig ist festzustellen, dass die wenigsten Jugendlichen mit missbräuchlichem und riskantem Drogenkonsum die Angebote einer Drogenhilfe nutzen. Die Motivation, sich mit seinem Drogenkonsum auseinanderzusetzen, steigt aber deutlich, wenn dadurch ernstzunehmende Schwierigkeiten auftreten – wie zum Beispiel durch polizeiliche Ermittlungen wegen Drogenbesitzes. Diese Erfahrungen führten zu einer Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit: Es entstand das bundesweite Modellprojekt „FreD“ (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten). Mittlerweile wird „FreD“ an rund 120 Orten in Deutschland angeboten. In Karlsruhe erfolgt die Umsetzung des Projekts unter dem Namen „RESET C“ (Cannabis).

Das Anti-Drogen-Projekt „RESET C“ in Karlsruhe


Wer früh Hilfe annimmt, kann noch die Kurve kriegen

© Kwest, fotolia

Warum und wann entstand dieses Projekt?

Viele Jugendliche machen früh erste Erfahrungen mit illegalen Drogen, in der Regel konsumieren die meisten aber noch nicht regelmäßig. Diese Jugendlichen haben noch die Chance, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und zu verändern. Gleichzeitig ist festzustellen, dass die wenigsten Jugendlichen mit missbräuchlichem und riskantem Drogenkonsum die Angebote einer Drogenhilfe nutzen. Die Motivation, sich mit seinem Drogenkonsum auseinanderzusetzen, steigt aber deutlich, wenn dadurch ernstzunehmende Schwierigkeiten auftreten – wie zum Beispiel durch polizeiliche Ermittlungen wegen Drogenbesitzes. Diese Erfahrungen führten zu einer Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit: Es entstand das bundesweite Modellprojekt „FreD“ (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten). Mittlerweile wird „FreD“ an rund 120 Orten in Deutschland angeboten. In Karlsruhe erfolgt die Umsetzung des Projekts unter dem Namen „RESET C“ (Cannabis).

Worum geht es bei dem Projekt, was sind die Ziele?

Das achtstündige Kursangebot umfasst detaillierte Informationen aus den Bereichen Recht, Drogenkunde und zur Entstehung von Drogensucht. Die Kursteilnehmer sollen sich mit ihren Konsummustern auseinandersetzen und in der Gruppe Verhaltensalternativen kennenlernen. Die Teilnahme am RESET-Kurs wirkt sich bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe meist strafmildernd aus. Pro Jahr finden vier bis fünf Kurse mit jeweils zehn bis 15 jugendlichen Teilnehmern statt.

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