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Sicherheitskonzept für das eigene Unternehmen

Jeder Betrieb und jedes Geschäft – egal welcher Größe – sollte sich Gedanken über das Thema Einbruchschutz machen. Zwar ist man nicht gesetzlich verpflichtet, entsprechende Maßnahmen umzusetzen, aber die Versicherer können hinsichtlich mechanischer und elektronischer Sicherheitsmaßnahmen klare Bedingungen stellen, ohne die sie keinen Versicherungsschutz gewähren. Letztendlich sollte es aber natürlich auch im eigenen Interesse sein, seinen Betrieb oder sein Geschäft vor Diebstahl und Einbruch zu schützen.

Polizei berät neutral und kompetent

Die Beratungsstellen der Polizei helfen Ihnen bei der Planung der Sicherheitsmaßnahmen

© Jürgen Bartalis, fotolia

 

Jeder Betrieb und jedes Geschäft – egal welcher Größe – sollte sich Gedanken über das Thema Einbruchschutz machen. Zwar ist man nicht gesetzlich verpflichtet, entsprechende Maßnahmen umzusetzen, aber die Versicherer können hinsichtlich mechanischer und elektronischer Sicherheitsmaßnahmen klare Bedingungen stellen, ohne die sie keinen Versicherungsschutz gewähren. Letztendlich sollte es aber natürlich auch im eigenen Interesse sein, seinen Betrieb oder sein Geschäft vor Diebstahl und Einbruch zu schützen.

 

Kriminalpolizeiliche Beratung sollte immer die erste Anlaufstelle sein.

Um herauszufinden, welche Maßnahmen für den eigenen Betrieb oder das eigene Geschäft Sinn machen, wendet man sich am besten direkt an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle vor Ort. Auf unserem Portal finden Sie die nächst gelegene Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle. In vielen Bundesländern kommt dann ein Fachberater der Polizei in den Betrieb, um eine Schwachstellenanalyse durchzuführen. „Hier wird genau auf die drei Säulen des Sicherheitsbereichs – Mechanik, Elektronik und Organisation – geschaut. Es reicht nicht, dass nur ein oder zwei Bereiche genügend abgedeckt sind. Die Sicherheitsmaßnahmen müssen genau aufeinander abgestimmt sein“, erklärt Kriminalhauptkommissar Jürgen Schöttke von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Bremen.

Verzeichnisse der VdS anerkannten Produkte, Firmen und Fachkräfte finden Sie auf der VdS Webseite unter folgendem Link

Bei größeren Unternehmen macht es Sinn, ein detailliertes Sicherheitskonzept zu erstellen – in manchen Bundesländern wird auch dies von der Polizei angeboten. „Man sollte sich grundsätzlich immer zuerst mit einer Polizeilichen Beratungsstelle in Verbindung setzen, denn dort erhält man eine neutrale und kompetente Beratung und nützliche Tipps. Und selbst wenn ein Besuch im Unternehmen aus personellen Gründen nicht möglich sein sollte, gibt es bei der Polizei Listen von seriösen Errichterfirmen, die gleichzeitig auch die Sicherheitskonzepte erstellen“, so Schöttke. An diese Listen sollte man sich auf jeden Fall halten, denn es ist ratsam, die geplanten Maßnahmen grundsätzlich nur von VdS-zertifizierten und geprüften Errichterfirmen durchführen zu lassen. Diese Firmen werden auch auf der VdS-Webseite aufgelistet. Dort kann man über die Postleitzahlsuche ganz einfach herausfinden, welche zertifizierten Errichter es für mechanische und elektronische Sicherungstechnik gibt. Paulus Vorderwülbecke von VdS (Vertrauen durch Sicherheit) erklärt: „Die Errichter werden von uns oder von den Firmen, die von uns zertifizierte Produkte vertreiben, geschult und auch kontrolliert. Bei diesen Firmen kann man also sichergehen, dass sie fachgerecht und kompetent arbeiten.“ 

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.