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Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle

Im Jahr 2017 registrierte die Polizei deutschlandweit 2.092.994 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten mit 36,3 Prozent. Dennoch: Gegenüber dem Vorjahr sank ihre Anzahl um 11,8 Prozent.

Weniger Wohnungseinbrüche durch Einbruchschutz

Polizeiliche Kriminalstatistik in Sachen Einbruch

Je weniger ein Geschäft gesichert ist, desto leichter wird eingebrochen

© Initiative „Nicht bei mir“

 

Im Jahr 2017 registrierte die Polizei deutschlandweit 2.092.994 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten mit 36,3 Prozent. Dennoch: Gegenüber dem Vorjahr sank ihre Anzahl um 11,8 Prozent.

 

Die absolute Zahl der Diebstähle unter erschwerten Bedingungen, für die ein Einbrecher Hindernisse wie geschlossene Türen oder Fenster überwinden muss, ist 2017 gesunken – und zwar von 1.083.293 auf 936.572 Fälle. Auch der „einfache“ Diebstahl, bei welchem dem Täter keine größeren Hindernisse im Weg stehen, nahm im Vergleich zum Vorjahr ab: Von 1.290.481 auf 1.156.422 Fälle.

2017 wurden bundesweit 116.540 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert, darunter 47.866 Fälle von Tageswohnungseinbruch. Die Fallzahlen gingen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. 2016 wurden noch 151.265 Fa?lle von Wohnungseinbruchdiebstahl angezeigt beziehungsweise 63.176 Fälle von Tageswohnungseinbruch. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Außerdem geht der Anteil der vollendeten Einbrüche seit Jahren zurück, wie die steigende Zahl der gescheiterten Versuche belegt. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) hängt das mit der Verbesserung der mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich zusammen. Dies bestätigt die Effektivität und die Relevanz der Präventionsaktionen der Polizei.

Aufklärung der Diebstähle

28,5 Prozent der Diebstähle konnten 2017 aufgeklärt werden – 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Aufklärungsquoten im Bereich Kfz-Diebstahl um 1,6 Prozent auf 26,7 Prozent sowie im Bereich Diebstahl in/aus Dienst-, Büro- und Lagerräumen um 1,1 Prozent auf 21,4 Prozent. Auch in Bezug auf den Wohnungseinbruchdiebstahl konnte die Polizei mehr Täter fassen. Hier stieg die Quote von 16,9 Prozent auf 17,8 Prozent.

Diebstahl bei Kindern und Jugendlichen

Zu den tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen lässt sich feststellen: Der Großteil der unter 14-Jährigen wurde 2017 wegen Diebstahlsdelikten von der Polizei registriert, darunter 22.824 Ladendiebstähle. Jedoch ist die Entwicklung der ermittelten Tatverdächtigen stark vom Kontroll- und Anzeigeverhalten im Einzelhandel beeinflusst. Daher lässt sich schwer feststellen, ob Kinder tatsächlich mehr stehlen oder die Fälle lediglich häufiger angezeigt werden.
Bei den 14- bis 18-Jährigen zeigt sich ein differenzierteres Bild in Hinsicht auf Ladendiebstähle. Bei deutschen Jugendlichen lag der Anteil an der Gesamtzahl der Taten bei 20,9 Prozent. Rauschgiftdelikte (21,6 Prozent) und Körperverletzungen (21,2 Prozent) wurden etwas häufiger begangen. Bei den jugendlichen nichtdeutschen Tatverdächtigen zeigt sich: Körperverletzungen (22,8 Prozent) wurden am häufigsten begangen, gefolgt vom Ladendiebstahl (19,8 Prozent) und Rauschgiftdelikten (8,2 Prozent).

MW (26.10.2018)

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