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Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle

Im Jahr 2018 registrierte die Polizei deutschlandweit 1.936.315 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten. Trotz der hohen Fallzahlen sind die Fälle von Diebstahl seit Jahren rückläufig.

Weniger Wohnungseinbrüche durch Einbruchschutz

Polizeiliche Kriminalstatistik in Sachen Einbruch

Je weniger ein Geschäft gesichert ist, desto leichter wird eingebrochen

© Initiative „Nicht bei mir“

 

Im Jahr 2018 registrierte die Polizei deutschlandweit 1.936.315 Millionen Diebstähle. Wie schon in den Vorjahren dominierten demnach auch in diesem Jahr die Diebstahlsdelikte die insgesamt verübten Straftaten. Trotz der hohen Fallzahlen sind die Fälle von Diebstahl seit Jahren rückläufig. Beim schweren Diebstahl, für die ein Einbrecher Hindernisse wie geschlossene Türen oder Fenster überwinden muss, ist im Vergleich zum Berichtsjahr 2004 ein Rückgang um rund 41 Prozent auf 853.837 Fa?lle zu verzeichnen. Die einfachen Diebstähle, bei denen Tätern keine größeren Hindernisse im Weg stehen, nahmen im Vergleich zu 2004 um etwa 29 Prozent ab und belaufen sich auf 1.082.478 Fälle.

Wohnungseinbruchdiebstähle gehen leicht zurück

2018 wurden bundesweit 97.504 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert. Dazu zählen sowohl Einbruchversuche als auch Fälle von Tageswohnungseinbruch, bei denen die Tatzeit etwa zwischen 6 Uhr und 21 Uhr liegt. Die Wohnungseinbruchdiebstähle gingen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück, um mehr als 16 Prozent. 2017 wurden noch 116.540 Fa?lle angezeigt. Damit setzt sich der rückläufige Trend der letzten Jahre weiter fort. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) hängt das mit der Verbesserung der mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich zusammen. Dies bestätigt die Effektivität und die Relevanz der Präventionsaktionen der Polizei.

Aufklärung der Diebstähle

29,3 Prozent der Diebstähle konnten 2018 aufgeklärt werden – 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Grund dafür ist vor allem die gestiegene Aufklärungsquote im Bereich Kfz-Diebstahl um 1,8 Prozent auf 28,5 Prozent. Auch in Bezug auf den Wohnungseinbruchdiebstahl konnte die Polizei mehr Täter fassen. Hier stieg die Quote von 17,8 Prozent auf immerhin 18,1 Prozent. Lediglich im Bereich Taschendiebstahl ging sie 2018 zurück: von 6,4 Prozent auf nur noch 5,7 Prozent.

Diebstahl bei Kindern und Jugendlichen

Zu den tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen lässt sich feststellen: Viele der unter 14-Jährigen wurde 2018 wegen Diebstahlsdelikten von der Polizei registriert, davon 23.605 wegen Ladendiebstahl. Im Vorjahr waren es noch 22.824. Bei den Jugendlichen zeigt sich ein ähnliches Bild: Wurden 2017 noch 39.151 der 14- bis 18-Jährigen des Ladendiebstahls beschuldigt, waren es 2018 bereits 40.285. Jedoch ist die Entwicklung der ermittelten Tatverdächtigen stark vom Kontroll- und Anzeigeverhalten im Einzelhandel abhängig. Daher lässt sich schwer feststellen, ob tatsächlich mehr Kinder und Jugendliche etwas in Geschäften stehlen, oder ob solche Fälle lediglich häufiger entdeckt und daher auch öfter angezeigt werden.

MW (26.04.2019)

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