Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle vor Ort helfen bei der Schwachstellenanalyse
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle vor Ort helfen bei der Schwachstellenanalyse

Polizei berät neutral und kompetent

Sicherheitskonzept für das eigene Unternehmen

Jeder Betrieb und jedes Geschäft – egal wie groß oder klein – sollte sich Gedanken über das Thema Einbruchschutz machen. Gesetzlich ist man zwar nicht verpflichtet, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Die Versicherer stellen jedoch hinsichtlich mechanischer und elektronischer Sicherheitsmaßnahmen klare Bedingungen auf, ohne die sie keinen Versicherungsschutz gewähren. Bei der Erstellung eines betrieblichen Sicherheitskonzepts lohnt sich deshalb der Blick in die Versicherungspolicen. Die darin aufgeführten Maßnahmen sollten in jedem Fall in ein Sicherheitskonzept einfließen.

Nur zertifizierte Errichterfirmen sollten die Maßnahmen umsetzen

Nur zertifizierte Errichterfirmen sollten die Maßnahmen umsetzen

puhimec/stock.adobe.com

Kriminalpolizeiliche Beratung nutzen

Um herauszufinden, welche Maßnahmen für den eigenen Betrieb oder das eigene Geschäft Sinn machen, wendet man sich am besten direkt an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle vor Ort. Auf dieser Website kann man nach Beratungsstellen suchen.

In vielen Bundesländern kommt ein Fachberater der Polizei in den Betrieb, um eine Schwachstellenanalyse durchzuführen. Dabei wird genau auf die drei Säulen des Sicherheitsbereichs – Mechanik, Elektronik und Organisation – geschaut. Es reicht nicht, dass nur ein oder zwei Bereiche genügend abgedeckt sind. Erfahrungsgemäß erreicht man nur durch ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, richtigem Verhalten und personellen sowie organisatorischen Maßnahmen einen guten Einbruchschutz. Bei größeren Unternehmen macht es Sinn, ein detailliertes Sicherheitskonzept zu erstellen – in manchen Bundesländern wird auch dies von der Polizei angeboten. Man sollte sich grundsätzlich immer zuerst mit der Polizeilichen Beratungsstelle in Verbindung setzen. Dort erhält man eine neutrale und kompetente Beratung sowie nützliche Tipps.

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Verzeichnisse von VdS-anerkannten Produkte, Firmen und Fachkräfte: http://vds.de/de/zertifizierungen/verzeichnisse/

Auf der Website der Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH sind viele Sicherheitstipps zusammengestellt: www.k-einbruch.de

Nur VdS-zertifizierte Errichterfirmen beauftragen

Bei der Polizei gibt es Listen von seriösen Errichterfirmen, die gleichzeitig auch die Sicherheitskonzepte erstellen. An diese Listen sollte man sich auf jeden Fall halten. Denn es ist ratsam, die geplanten Maßnahmen grundsätzlich nur von VdS-zertifizierten und geprüften Errichterfirmen durchführen zu lassen. Diese Firmen werden auch auf der Webseite der VdS Schadenverhütung GmbH (www.vds.de) aufgelistet, die Brandschutz- und Sicherungstechnik bis hin zur Cyber-Security für Unternehmen sowie den Privatbereich prüft und zertifiziert. Auf der VdS-Website kann man eine detaillierte Online-Recherche durchführen, um zu geeigneten Fachfirmen für die jeweilige Schutzmaßnahme zu gelangen.

Auch an den digitalen Einbruch denken

Neben den klassischen Einbruchmethoden sind Unternehmen auch Cyberangriffen ausgesetzt. IT-Security-Beratungshäuser bieten gestaffelte Schutzmaßnahmen an und können den digitalen Einbruchschutz permanent überwachen. Auch beim digitalen Einbruchschutz müssen alle drei Sicherheitskomponenten – Mechanik, Elektronik und Organisation – abgedeckt sein, um einen hohen Schutz vor Cyberangriffen zu erreichen.

WL (30.08.2024)

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