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Das Bundesprogramm „Demokratie leben“

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ fördert das Bundesfamilienministerium Initiativen und Vereine in Deutschland, die sich für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzen, derzeit mit rund 104,5 Millionen Euro.

Aktiv gegen jede Form der Demokratie- und Menschenfeindlichkeit

Das Bundesprogramm fördert eine vielfältige Gesellschaft

© Kaarsten, fotolia

 

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ fördert das Bundesfamilienministerium Initiativen und Vereine in Deutschland, die sich für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzen, derzeit mit rund 104,5 Millionen Euro.

Stärkung demokratischer Strukturen

„Das Programm ist aus Sicht des Bundesfamilienministeriums ein großer Erfolg. Uns ist es auf der kommunalen, auf Landes- und auf Bundesebene gelungen, Institutionen und Organisationen zu stärken, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen und gegen demokratiefeindliche Phänomene vorgehen“, erklärt Thomas Heppener, Leiter der Referatsgruppe „Demokratie und Vielfalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel sei es, gegen Vorurteile, Stereotypen, Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen. Dabei hat sich seit dem Start im Jahr 2015 die Struktur des Programmes stetig verändert und ist an vielen Stellen erweitert worden. „Mittlerweile sind 265 Kommunen und Landkreise im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie aktiv “, so Heppener. Auf Initiative des Bundestages stehen dem Programm mittlerweile insgesamt 104,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, mit denen die geförderten Projekte und Initiativen bis 2019 finanziell abgesichert werden sollen. Gestartet ist das Programm im Jahr 2015 mit 30,5 Millionen Euro Jahresbudget.

Thomas Heppener

Leiter der Referatsgruppe „Demokratie und Vielfalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, © Die Hoffotografen GmbH Berlin

Neue Schwerpunkte gesetzt

„Demokratie leben“ ist ein zentraler Baustein in der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung und fördert Modellprojekte auch zu neuen gesellschaftlichen Fragen der Radikalisierungen und Polarisierungen und koordiniert die Steuerung und Umsetzung. Das Ministerium setzt dabei auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um die aktuellen Aufgaben in der Präventionsarbeit zu lösen. Auf kommunaler Ebene wurden Fach- und Koordinierungsstellen eingerichtet und gestärkt. In so genannten „Demokratiezentren“ wird in jedem Bundesland die Arbeit der mobilen Beratung und der Beratung von Opfern gestärkt und enger vernetzt. „Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Deshalb ist die Zusammenarbeit vor Ort zwischen Bund, Ländern und Kommunen, aber auch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik entscheidend“, betont Heppener. Das Programm unterstützt bundesweit Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen.

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