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Drogenhandel, Diebstahl, Vandalismus

Diebstahl, Beleidigungen, Körperverletzung, Vandalismus – Gewalt auf Bahnhöfen hat viele Gesichter. Auch wenn sich die Anzahl von Gewalttaten im Bahnhofsbereich statistisch gesehen in Grenzen hält, kommt es doch immer wieder zu Übergriffen. Typische Täter oder Opfer gibt es dabei nicht. Jeder kann zum Opfer werden, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Und die Täter handeln oft im Affekt, das heißt, ohne die Tat geplant zu haben. Verstärkte Präventionsarbeit soll dabei helfen, Bahnhöfe wieder sicherer zu machen

Kriminalität in Bahnhöfen hat viele Gesichter

Graffiti sind die häufigste Form von Vandalismus in Bahnhöfen

© spuno, fotolia

 

Diebstahl, Beleidigungen, Körperverletzung, Vandalismus – Gewalt auf Bahnhöfen hat viele Gesichter. Auch wenn sich die Anzahl von Gewalttaten im Bahnhofsbereich statistisch gesehen in Grenzen hält, kommt es doch immer wieder zu Übergriffen. Typische Täter oder Opfer gibt es dabei nicht. Jeder kann zum Opfer werden, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Und die Täter handeln oft im Affekt, das heißt, ohne die Tat geplant zu haben. Verstärkte Präventionsarbeit soll dabei helfen, Bahnhöfe wieder sicherer zu machen.

Täter aus allen Schichten

„Meine Erfahrung ist, dass es keine typischen Täter gibt“, sagt Georg Schumacher von der Rheinbahn Düsseldorf. Raufereien, Pöbeleien, Verunreinigungen – all das kennt er aus der Praxis nur zu gut. „Es geht quer durch die Gesellschafts- und Altersschichten. Man kann mit dem 40-jährigen betrunkenen Juristen genauso Probleme bekommen, wie mit einer Gruppe junger Frauen. Wenn Alkoholeinfluss und Gruppenzwang im Spiel ist, vergessen manche Leute einfach ihre gute Kinderstube.“ Auch wenn die Anzahl der Vorfälle an sich nicht steigt, so nimmt doch die Intensität der Taten zu, stellt Hans-Hilmar Rischke, der Leiter der Konzernsicherheit bei der Deutsche Bahn AG, fest: „Die Tatereignisse sind 2016 im Vergleich zu den Jahren davor zwar zurückgegangen. Es endet allerdings häufig nicht mehr damit, dass jemand zu Boden geschubst wird, sondern es wird nachgetreten, bis derjenige sich nicht mehr rührt. Dies ist zwar die Ausnahme, aber es kommt doch immer wieder vor.“

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