Sie sind hier >  /  
< Zehn Tipps zu Ihrer Sicherheit im Internet

Malware und Spyware - „Stars“ der Internetkriminalität

Merkwürdige Abbuchungen auf dem Bankkonto, plötzliche Sperrungen von Festplatten, Beschwerden von Bekannten, dass man sie angeblich mit Spam-Mails überhäufe – bösartige Computerprogramme können für viel Unruhe sorgen. Wir zeigen Ihnen, was Begriffe wie „Malware“ oder „Spyware“ bedeuten.

Spionagesoftware und sonstige bösartige Programme machen Jagd auf Computernutzer 

Das Internet hält böse Überraschungen bereit

© Klaus Eppele, fotolia

 

Merkwürdige Abbuchungen auf dem Bankkonto, plötzliche Sperrungen von Festplatten, Beschwerden von Bekannten, dass man sie angeblich mit Spam-Mails überhäufe – bösartige Computerprogramme können für viel Unruhe sorgen. Wir zeigen Ihnen, was Begriffe wie „Malware“ oder „Spyware“ bedeuten. 

Malware – böse Software

Malware ist ein Kunstbegriff, der aus den englischen Wörtern „malicious“ (=bösartig) und „software“ (=Computerprogramm) zusammengesetzt ist. Der deutsche Begriff lautet Schadprogramm. Malware ist ein Überbegriff, der alle feindseligen, intrusiven und auf jede andere Art unerwünschten Programme abdeckt. Diese „bösartigen Computerprogramme“ führen Funktionen aus, die der Benutzer nicht wünscht und die oftmals extrem schädlich sind. Spyware ist eine Erscheinungsform von Malware. Damit werden Schadprogramme bezeichnet, die Daten eines PC-Nutzers ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung an Dritte (meistens den Hersteller des Schadprogramms) weiterleiten, um damit Daten auf dem PC des Nutzers auszuspähen oder gar die Fernkontrolle über den Computer zu übernehmen. Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „spy“ (=Spion) und „ware“ (Endung von Software) und bedeutet zu Deutsch so viel wie „Schnüffelprogramm“.

Spyware – Programme, die schnüffeln

Unter Spyware fallen hauptsächlich die folgenden Programmtypen: 

  • Trojanische Pferde (kurz: Trojaner): Programme, die sich unbemerkt vom Nutzer auf seinem Computer installieren und ebenso unbemerkt sicherheitsrelevante Daten abfangen, wie etwa Passwörter.
  • Rootkits: Schadprogramme, die mit den Rechten des Systemadministrators arbeiten, ohne dass dieser das bemerkt, ähnlich den Trojanischen Pferden.  
  • Computerviren und Computerwürmer: Schadprogramme, die sich über das Internet oder über E-Mails verbreiten. Oft genügt das Öffnen einer Internetseite, um den Virus oder Wurm zu aktivieren. Bei E-Mails sind oft die Anlagen (=engl. attachment) mit dem Virus bzw. Wurm verseucht. Er wird aktiviert, wenn man die Anlage öffnet.

Weitere Infos zum Thema Internet und Mobil

Medienkompetenz für Eltern

Jürgen Sleegers arbeitet am Institut „Spielraum“ der Fachhochschule...[mehr erfahren]

Vom Smartphone bis zum Tablet-PC

Smartphones sind nicht nur zum Telefonieren da. Aufgrund ihrer...[mehr erfahren]

„Für wie viele Likes zieht ihr euch aus?“

Der neueste Trend aus den USA heißt „YouNow“ – ein Dienst, mit dem...[mehr erfahren]

Wer hat Zugriff auf die Daten aus den Fahrerassistenzsystemen?

Nach einem schweren Unfall ist es für Verletzte lebenswichtig, dass...[mehr erfahren]

Erste Schritte beim sicheren Surfen

Das Surfen im Internet ist für Kinder und Jugendliche heute ein...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel zum Thema Internet / Mobil

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.