Sie sind hier >  /  
< Sexting - Nacktfotos im Netz

Schutz vor Cybermobbing

Cybermobbing oder Cyberbullying, also das Schikanieren per E-Mail, SMS, Chat oder soziale Netzwerke, nimmt zum Teil erschreckende Ausmaße an. Die Opfer werden beleidigt, beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt. Laut der „JIM-Studie 2016“ des Medienpädagogischen Forschungsbund Südwest gibt jeder dritte Jugendliche (34 Prozent) an, dass in seinem Freundeskreis schon einmal jemand im Internet oder per Handy regelrecht fertig gemacht wurde. Aber wie kann man sich vor derartigen Angriffen schützen?

Maßnahmen gegen Online-Attacken

 

Cybermobbing ist kein Kavaliersdelikt

© thingamajiggs, fotolia

 

Cybermobbing oder Cyberbullying, also das Schikanieren per E-Mail, SMS, Chat oder soziale Netzwerke, nimmt zum Teil erschreckende Ausmaße an. Die Opfer werden beleidigt, beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt. Laut der „JIM-Studie 2016“ des Medienpädagogischen Forschungsbund Südwest gibt jeder dritte Jugendliche (34 Prozent) an, dass in seinem Freundeskreis schon einmal jemand im Internet oder per Handy regelrecht fertig gemacht wurde. Aber wie kann man sich vor derartigen Angriffen schützen?

Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken

  • Private Informationen und Fotos sollten nicht für alle sichtbar sein, sondern nur für Freunde.
  • Private Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse, Postanschrift oder Telefon- und Handynummer haben in den Profilangaben nichts zu suchen.
  • Kontaktanfragen von völlig fremden Nutzern sollten generell abgelehnt werden.

Wenn es zu Mobbing-Attacken kommt, sollte man:

  • … die Angriffe dokumentieren – beispielsweise per Screenshot.
  • … den oder die Angreifer umgehend sperren.
  • … den jeweiligen Seitenbetreiber über die Angriffe informieren und deren Löschung verlangen.
  • … bei Angriffen gegen Kinder und Jugendliche die Schule informieren.
  • … Anzeige bei der Polizei erstatten. Cybermobbing ist zwar kein eigener Straftatbestand, kann aber in seinen einzelnen Formen trotzdem strafbar sein (z. B. Beleidigung nach §185 StGB).

Nützliche Links

Mehr Infos, Hintergrundinfos und Tipps zum Thema Cybermobbing gibt es zum Beispiel bei

KL (29.09.2017)

Weitere Infos zum Thema Internet und Mobil

Die Arbeit der „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK)

Wann mache ich mich strafbar?

Texte, Musik und Bilder von anderen Internetseiten auf die eigene...[mehr erfahren]

„Was ich nicht kenne, installiere ich nicht“

Gefälschte Apps sind keine Seltenheit. Immer wieder schaffen es...[mehr erfahren]

Broschüre informiert ältere Menschen zur Internetsicherheit

Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern hat...[mehr erfahren]

Zwischen Datenlecks, Bequemlichkeit und Onlinegeschäften

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Datenlecks, bei...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel zum Thema Internet / Mobil

Sicherheitsbehörden in Deutschland

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.