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Falsche Freunde im Internet

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing bieten faszinierende neue Möglichkeiten der Kommunikation. Doch sind auch hier bereits Kriminelle aktiv, die Daten klauen, Nutzer abzocken oder belästigen. Wir bieten einen Überblick über die wichtigsten Risiken und eine Reihe praktischer Sicherheitstipps.

Soziale Netzwerke werden immer öfter für kriminelle Zwecke missbraucht

Büroklatsch hat in sozialen Netzwerken nichts verloren

©creativcollection Verlag GmbH

 

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing bieten faszinierende neue Möglichkeiten der Kommunikation. Doch sind auch hier bereits Kriminelle aktiv, die Daten klauen, Nutzer abzocken oder belästigen. Wir bieten einen Überblick über die wichtigsten Risiken und eine Reihe praktischer Sicherheitstipps.

Achtung Gefahr!

Kriminelle haben sich auf die besonderen Umgangsformen in sozialen Netzwerken bereits gut eingestellt und nutzen die Funktionen von Facebook und Co., um Nutzer zu schädigen. Hier ein Überblick der wichtigsten Gefahren:

Nicht nur echte Freunde lesen mit

©creativcollection Verlag GmbH

  • Betrüger schleusen über soziale Netzwerke schädliche Computerprogramme ein, etwa durch das Posten von Links, die auf manipulierte Webseiten führen.
  • Datenfischer locken Nutzer durch gefälschte Nachrichten auf täuschend echt nachgebaute Seiten und fordern sie dort zur Eingabe von Zugangsdaten auf. Mit Hilfe der ergaunerten Daten können sie dann Nachrichten verschicken, in denen sie beispielsweise finanzielle Notsituationen vortäuschen und von Freunden des Opfers Geld erbitten.
  • Private Informationen in sozialen Netzwerken werden von möglichen Arbeitgebern als Entscheidungsgrundlage genutzt oder von Betrügern in fremde Webseiten integriert.
  • Skrupellose Werber sammeln Adressdaten oder persönliche Informationen von Nutzern, um diesen ungefragt Werbung anzuzeigen oder zu schicken. 
  • Cybermobber können im Schutz der elektronischen Anonymität Personen viel leichter bloßstellen oder bedrängen als in der „echten Welt“. Dabei hilft ihnen die Flut an Informationen, die sie über die sozialen Netzwerke über ihre Opfer beziehen können.
  • Ein Nutzer will private oder berufliche Informationen, die er in einem sozialen Netzwerk platziert hat, löschen – er hat aber keinen Einfluss mehr darauf, da sie sich bereits im Netz verbreitet haben.

 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.