< Der Sicherheitsgurt wird 40

Schleicher auf der Autobahn

Ob Mittelspurschleicher auf der Autobahn oder Langsamfahrer auf der Landstraße: Autofahren im Schneckentempo kann gefährlich sein.

Wie langsam dürfen Autofahrer fahren?

Wie langsam mit dem Auto gefahren werden darf, hängt auch von Wetter und Fahrzeugbeladung ab

© eldadcarin, fotolia

 

Ob Mittelspurschleicher auf der Autobahn oder Langsamfahrer auf der Landstraße: Autofahren im Schneckentempo kann gefährlich sein.

Was erlaubt ist und was nicht

Der Kleinwagen fährt auf der rechten Autobahnspur. Dass er allerdings so langsam ist, damit haben weder die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge gerechnet noch der, der gerade auf die Autobahn auffährt. Mit nur 60 km/h auf der Autobahn unterwegs zu sein, ist grenzwertig und kann zu gefährlichen Situationen führen. Wie langsam man fahren darf und wann man zum Hindernis wird, erklärt Stefan Drescher, Polizeihauptkommissar im Sachbereich Verkehr beim Polizeipräsidenten in Berlin.

Wie viel zu langsam fahren ist erlaubt?

Stefan Drescher: Pauschal kann man das nicht sagen. Denn die zulässige Höchstgeschwindigkeit, die erlaubt ist, muss ja nicht gefahren werden. Der Fahrzeugführer muss seine Geschwindigkeit verschiedenen Faktoren wie den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen anpassen. Außerdem muss die Geschwindigkeit den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften des Fahrzeugs und der Ladung angepasst werden. Insofern kann es durchaus sein, dass in der Stadt 50 km/h zugelassen sind, man aber aufgrund der schlechten Witterung, zum Beispiel bei Schneeglätte, nur 30 km/h fahren darf. Man kann also nicht generell sagen, wie viel zu langsam fahren erlaubt beziehungsweise verboten ist. Wenn jedoch jemand mit 60 km/h auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbeschränkung unterwegs ist, kann es natürlich schon zu Behinderungen oder Gefährdungen kommen.

Seite: 1 2 weiter >>

Weitere Infos zum Thema Verkehrsicherheit im privaten Straßenverkehr

Mit Joachim Schalke, Vorsitzender des ADFC Köln

In diesem Video gibt Joachim Schalke vom ADFC Köln hilfreiche Tipps,...[mehr erfahren]

Wie man das Auto ordnungsgemäß abstellt

Viele Autos, wenig Platz: Vor allem in deutschen Großstädten sind...[mehr erfahren]

Die unsichtbare Radar-Kontrolle

Sie blitzen, ohne zu blitzen: Dank neuer Technik machen moderne...[mehr erfahren]

Das Motorrad ergonomisch richtig einstellen

Damit schon die erste Tour mit einem Motorrad das pure Vergnügen...[mehr erfahren]

Fahrsicherheitstrainings schärfen Risikobewusstsein im Straßenverkehr

Zu schnell gefahren, zu spät gebremst oder Vorfahrt missachtet: Nach...[mehr erfahren]

Aktivitäten

Service

Über diese Suchfunktion finden Sie bundesweit kriminal-polizeiliche Beratungsstellen
Beratungsstellensuche

Newsletter

Unterstützer

Hier finden Sie unsere Unterstützer nach Themengebiet sortiert

Audio Podcasts

Hier finden Sie alle Podcasts

Präventionsvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Und gerade mit bewegten Bildern werden wir alle viel leichter erreicht als mit nüchternen Informationsmaterialien, die nur den Verstand ansprechen. Hier finden Sie die Präventionsvideos.

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen Einbruch!

In diesem Video gibt Hauptkommissar Peter Werkmüller von der Kriminal-polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf Tipps zum Einbruchschutz.

Erklärung einschlägiger Präventions-Begriffe

Beliebte Artikel zum Thema Verkehrssicherheit

Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.